Risiko für Junganwälte

Sieben typische Stolperfallen für Junganwälte – Was tun?

Lesen Sie hier den kompletten Aufsatz „Kanzleigründer – Für den ersten Eindruck gibt es keine Zweite Chance“.
Der Wettbewerb im Anwaltsmarkt ist für Junganwälte unbestritten hart, die Erst-Orientierung bewirkt oft eher Wankelmut, und der Blick auf’s Konto lässt ihm zumindest am Anfang seiner Karriere Tag und Nacht keine Ruhe!

Philosophische Grundregeln:

Sie sortieren sich selbst aus dem Wettbewerb aus!
Das tun Sie, frei“willig“ und selbsttätig. Keine schlimme Konjunktur, kein anachronistisches Standesrecht und erst recht kein noch so böser Mitbewerber hatte jemals die Güte, dies für Sie zu erledigen.
Auch „schwierige“ Mandanten mit „überhöhten“ Ansprüchen, „inkompetente“ Richter oder „zickige“ Sekretärinnen hatten und haben faktisch nicht die Macht, Ihnen gegen Ihren Willen Schwierigkeiten zu bereiten.

Nur was Sie selbst verantworten, können Sie auch ändern!
Erfolgreiche Anwälte erleben Schwierigkeiten stets als Gradmesser für ihre Entfernung zum Ziel.
Je größer ihre Schwierigkeit, desto intelligenter ihre Strategie. Sie dokumentieren durch Ihre Vorbereitung, durch Ihren Auftritt, durch Ihre Empathie und Flexibilität, durch Ihre aufmerksame Geduld, durch Ihre marktrelevante Fokussierung, durch ihre kongruente Non-Sprache, durch ihr stets lösungsorientiertes „Nein“ und ihr stets klares „Ja“ ihren Spaß an Lösungen.
Ihre saubere Zielführung dient der Umgebung und ihnen selbst als Kompass, und Ihre aus dem Ziel folgende strategische Kommunikation macht deutlich, dass sie nur einknicken, wenn sie sich das zuvor bewusst vorgenommen haben.
Erfolgreiche Anwälte sind durch Niederlagen jederzeit motiviert, ihre Methoden zu überdenken, NICHT jedoch ihr Ziel.

Ziele sind stets immobil, Methoden variabel.
Niemals umgekehrt! Kennen Sie dagegen Anwälte mit erstaunlich inkongruenten Botschaften und schmerzhaft inkongruenten Auftritten?
Sie wollen „den Mittelstand beraten“ und haben statt dessen eine lustlos klingende Sekretärin am Telefon.
Sie wollen „durch Vorträge akquirieren“ und langweilen statt dessen ihre Zuhörer.
Sie wollen „durch ihre Fähigkeiten punkten“ und texten statt dessen ihre Mandanten zu. Sie wollen „ihre Mitarbeiter motivieren“ und verzichten ihnen gegenüber auf kristallklare Ansagen.