Kanzlei-Coaching?

Ein Kanzlei-Coaching ist eine zielgerichtete, pragmatische, in der Methodik kühle, in der Außenwirkung warmherzige, arbeitsreiche, humorvolle und verbindliche Veranstaltung.

Wahrnehmungstypen

Ein Coaching macht Sie sensibel für die MUSTER Ihrer Gesprächspartner. Muster haben mit Inhalten nichts zu tun; Muster sind Transportmittel der Inhalte.
Machtvolle „Muster“ wohnen im Gehirn, dienen dort als Eindrucksfilter – und verhindern das PLATZEN des Gehirns durch „overloading“.
Es sind hauptsächlich drei Wahrnehmungskanäle, die alle Wahrnehmungen „ordnen“ und bei der Gelegenheit einige komplett „über Bord werfen“. Dies führt zu schweren Konflikten in Verhandlungen, in der Kanzleiführung und selbstverständlich im Mandat. Lesen Sie hier Erstaunliches und Lernbares über Ihr eigenes Gehirn – und wie Sie es besser als bislang nutzen können:

Zum Aufsatz „Wie Sie die Wahrnehmungsmuster Ihrer Mandanten erkennen und nutzen“

Ein gutes Coaching hat drei Zeitzonen

Ein gutes Coaching holt den Probleminhaber (kann auch ein Team sein) in der Zeitzone Gegenwart ab (Anamnese: Wie ist der Stand?), geht sehr kurz in die Vergangenheit (Wie kam es zu diesem Stand?) und befasst sich umfang- und methodenreich – manchmal unverhofft humoresk – mit der Zukunft (Was soll konkret passieren, gelingen, geschafft werden?).

Zum Aufsatz: Was ist Coaching?

Ein geschütztes Gespräch

Ein Coaching besteht aus mindestens einem vom Klienten gewünschten Gespräch mit festem Ziel. Dieses Gespräch hilft,

  • Muster des Symptominhabers zu flexibilisieren
  • Ziele zu begradigen
  • Wege zu stabilisieren
  • Wirkung bewusst zu machen
  • ungewohnte, schwierige oder einfach nur große Projekte zu strukturieren.

Ein Gespräch mit einem guten Coach hat

  • verständlich verkündete kommunikative Methoden (keine Vorschläge, keine Warum-Fragen, keine Wertungen)
  • strenge ethische Regeln (Schweigepflicht, keine private Bekanntschaft)
  • ein sorgfältig heraus gearbeitetes Ziel („Auftragsklärung“)
  • ein im Erstgespräch verkündetes Honorar
  • einen gemeinsam beschlossenen Zeitplan
  • sauber kommunizierte und praktizierte Abgrenzung zu Therapie und Seminar
  • ein ausführliches Protokoll am Schluss (durch den Coach).

Ein Rechtsanwalts – Coaching ist kein Seminar.

Diese Gegenüberstellung zwischen Seminar und Coaching verdeutlicht den Unterschied:

Indikation „Coaching“: Indikation „Seminar“:
Ziel finden Weg finden
Werte flexibilisieren Verhalten flexibilisieren
Karriereplan machen Bewerbung trainieren
Angst vorm „Nein“ beheben Akquisetelefonate lernen / verbessern
Führungs-Rolle kongruent besetzen Mitarbeitergespräche führen lernen
Redefurcht überwinden Fach-Vorträge vor Laien halten
Teamzusammenhalt stärken Teampräsentation üben
Kreativitätsblockaden lösen Kreativitätstechniken lernen
Prüfungsangst beheben Lerntechniken optimieren
Nicht wissen, wohin Nicht wissen, wie
Nicht wissen, wohin Nicht wissen, wie

Was ist ein Coach?

Ein Coach ist professioneller Begleiter, analytischer Strukturierer, empathisch-kritischer Zuhörer und lösungsorientierter Frager in einer Person.
Er muss nicht Chemiker sein, um eine Führungskraft in der Chemieindustrie helfen zu können. Im Gegenteil: Distanz zur Sache ist seine Stärke, Empathie zur Person ist sein Geschick – und Verhaltensmuster sind sein Hebel.
Ein gutes Coaching wirkt „nach innen“, flexibilisiert Muster des Klienten, ermöglicht realistische Zieldefinitionen, macht seine Schwächen und Stärken deutlich, zeigt neue Wege zu Lösungen alter Konflikte.

Was ist ein guter Coach?

Die beste Referenz ist eine persönliche Empfehlung von einem Kollegen, dem Sie vertrauen. Das Berufsbild eines „Coach“ ist diffus und der Titel ist ungeschützt.
Folgende Kriterien können Ihnen helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen:
Meine persönlichen Hinweise, durch die Sie die Spreu vom Weizen trennen könnten, sind vielleicht behilflich: Ein guter Coach

• hat eine zertifizierte Ausbildung zum Management-Coach o.ä.
• hat mindestens fünf Jahre Coaching (nicht Training!) -Erfahrung in Ihrer Branche
• hat erstklassige Referenzen in Ihrer Branche / Hierarchiestufe
• hat keine private Bindung an Sie
• erläutert im Erstkontakt Coachingregeln und -methodik
• erläutert im Erstkontakt und Schweigepflicht
• erläutert im Erstkontakt Unterschied zu Therapeuten und Trainern
• erläutert im Erstkontakt Stundenhonorar und Abrechnungsmodus
• fragt immer zuerst nach dem Kunden-Ziel
• vermeidet Allianzen und Appelle („Wir könnten ja mal…“, „Wir sollten jetzt…“)
• vermeidet alle Arten von Bewertungen
• vermeidet alle Arten von Vorschlägen
• vereinbart niemals für lange Zeiträume Termine (Klient bestimmt deren Notwendigkeit, Häufigkeit und Dauer)
• fragt zukunfts- und lösungsorientiert, vermeidet „Warum“-Fragen
• bricht ein Coaching sofort ab, wenn Krankheitswerte in der Symptomatik, persönliche Befindlichkeiten dem Thema gegenüber erkannt werden (im letzten Fall ist nicht immer der völlige Abbruch nötig, wohl aber ein sofortiges Aufzeigen des eigenen Fehlers)
• verlangt nie einen Vorschuss
• stellt steuerabzugsfähige Rechnungen
• schwatzt dem Klienten niemals Rahmenverträge auf (!)

Ein Coaching ist weder ein Seminar noch eine Therapie.

Manche Klienten kommen erst in ein Coaching, nachdem beide anderen Methoden versagt haben:

Seminare können versagen,

  • wenn der Seminarleiter ungeeignet ist und
  • wenn der Seminarteilnehmer in das Seminar „geschickt“ wurde
  • wenn der Verbesserungsbedarf nicht durch Üben sichergestellt werden kann.

Therapien versagen,

  • wenn der Therapeut ungeeignet ist
  • wenn die Störung keinen Krankheitswert hat
  • wenn die falsche Therapiemethode gewählt wurde (z.B. eine Verhaltenstherapie bei narzisstischen oder Borderline-Störungen, die nur tiefensychologisch zu lösen sind) )

Ein Coaching versagt,

  • wenn der Coach ungeeignet ist
  • wenn die Störung des Klienten einen Krankheitswert hat
  • wenn Ziel, genauer Auftrag, Methodik und Zeitrahmen nicht konkret definiert sind

Wie teuer ist Coaching?

In fast allen Fällen ist ein Coaching in der „Erstanschaffung“ teurer als ein Seminar und – Professionalität des Coaches vorausgesetzt – für den Klienten gefühlt viel wirksamer.
Bei mir kostet es pro Stunde 280 € + MWSt. + Reise + ggfs. Übernachtung.

  • In Ausnahmefällen ist ein Telefoncoaching möglich.
  • Das Anamnesegespräch ist bei mir immer kostenfrei.
  • Mein Tagessatz für ein (Team-) Coaching beträgt 2400 € (+ MWSt. + Reise + ggfs. Übernachtung)

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