Kanzleigründung als Marktstrategie: Wille, Witz und Wagemut. Und los.

Kanzleigründung als Marktstrategie: Wille, Witz und Wagemut. Und los.

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Eine Kanzleigründung kostet etwa 10.000 Euro und viele schlaflose Nächte. Ohne Strategie, ohne Willen und ohne strategisch versierte Tipps geht es normalerweise schief.

Basis-Informationen Kanzleimarketing:

Aufsatz Marktpositionierung I
Aufsatz: Marktpositionierung II
Aufsatz: Kanzleikultur
Aufsatz: Kanzleimarketing
Aufsatz: Kanzleiwebseite
Aufsatz: Legal Tech
Aufsatz: beauty contest
Aufsatz: Honorarinformation
Aufsatz: Mandantenbefragung
Aufsatz: Mandantengespräch
Aufsatz: Mandantengespräch: Todsünden
Aufsatz: Schwierige Mandanten

Die Kanzlei-Gründung

Tipps zur Kanzlei-Strategie sowie zu Honorarinformation, zum Fachanwaltstitel, zum Kanzlei-Marketing, zur Kanzlei-Strategie sowie etwas später zur Mitarbeiterführung sind bei Markteintritt entscheidend!
Später: Team-Mitglieder einbinden in das Segmentieren von Mandanten nach außen und in die Identifizierung von A-Mandanten nach innen!

Gestolpert wird im Kopf, gewonnen auch!

Deshalb in den erste drei Punkten ein kurzer Blick auf das wichtigste aller Geschäftsfelder – auf das Areal zwischen den Ohren eines Junganwalts:
Der Wettbewerb im Anwaltsmarkt ist für Junganwälte unbestritten hart, die Erst-Orientierung bewirkt oft eher Wankelmut, und der Blick auf’s Konto lässt ihm zumindest am Anfang seiner Karriere Tag und Nacht keine Ruhe!

1. Nur was Sie selbst verantworten, können Sie auch ändern!

Wettbewerb verlangt absolute Eigenverantwortung. Sie sortieren sich durch Ihr eigenes Verhalten immer selbst aus dem Wettbewerb aus! Keine schlimme Konjunktur, kein anachronistisches Standesrecht und erst recht kein noch so böser Mitbewerber hatte jemals die Güte, dies für Sie zu erledigen.
Auch „schwierige“ Mandanten mit „überhöhten“ Ansprüchen, „inkompetente“ Richter oder „zickige“ Sekretärinnen hatten und haben objektiv nicht die Macht, Ihnen gegen Ihren Willen Schwierigkeiten zu bereiten.
Dafür sorgen Sie ausschließlich selbst. Durch Duldung, reine Konzentration auf Rechtsfragen in Gegenwart von Nichtjuristen, durch egozentrische Kommunikation (vor allem Versprechensbruch)- und durch viel zu wenig Fragen!

2. Niederlagen kennzeichnen Zielinhaber.

Erfolgreiche Anwälte erleben Schwierigkeiten stets als Gradmesser für ihre Entfernung zum Ziel. Je größer ihre Schwierigkeit, desto intelligenter ihre Strategie.
Sie dokumentieren durch Ihre Vorbereitung, durch Ihren Auftritt, durch Ihre Empathie und Flexibilität, durch Ihre aufmerksame Geduld, durch Ihre marktrelevante Fokussierung, durch ihre kongruente Non-Sprache, durch ihr stets lösungsorientiertes „Nein“ und ihr stets klares „Ja“ ihren Spaß an Lösungen.
Ihre saubere Zielführung dient der Umgebung und ihnen selbst als Kompass, und Ihre aus dem Ziel folgende strategische Kommunikation macht deutlich, dass sie nur einknicken, wenn sie sich das zuvor bewusst vorgenommen haben.
Erfolgreiche Anwälte sind durch Niederlagen jederzeit motiviert, ihre Methoden zu überdenken, NICHT jedoch ihr Ziel.

3. Kanzlei-Ziele sind immobil, Methoden variabel. Niemals umgekehrt!

Echte Kanzlei-Ziele sind immobil; sonst sind es leider nur Wünsche. Kennen Sie dagegen Anwälte mit erstaunlich inkongruenten Botschaften und schmerzhaft inkongruenten Auftritten?
Sie wollen „den Mittelstand beraten“ und haben statt dessen eine lustlos klingende Sekretärin am Telefon. Sie wollen „durch Vorträge akquirieren“ und langweilen statt dessen ihre Zuhörer.
Sie wollen „durch ihre Fähigkeiten punkten“ und texten statt dessen ihre Mandanten zu. Sie wollen „ihre Mitarbeiter motivieren“ und verzichten ihnen gegenüber auf kristallklare Ansagen.
Das geht natürlich schief:

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