Kanzleimarketing: Qualitätserwartung von Mandanten und ihrem Anwalt sind entgegengesetzt!

Kanzleimarketing: Qualitätserwartung von Mandanten und ihrem Anwalt sind entgegengesetzt!

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Qualitätserwartungen von Mandanten und ihren Anwälten sind so unterschiedlich wie schwarz und weiß.

Mandanten können die Qualität anwaltlicher Arbeit nicht in „der Sache“ beurteilen und schauen – mangels Paragrafenkenntnis – auf kommunikative Details der Mandatsbearbeitung.
Manche Anwälte dagegen möchten ihre Qualität keinesfalls losgelöst von ihren Rechtskenntnissen definieren und schauen daher – mangels Empathie – auf eine Optimierung derselben durch juristische Vorträge, Fachanwaltskurse und monatelange Rechtsprechungslektüre in orangefarbenen Fachzeitschriften.
Dass diese beiden „Qualitätserwartungen“ sich irgendwann zufällig treffen, ist ungefähr so wahrscheinlich wie eine physische Begegnung von Rhein und Weser.

Segment-Marketing ersetzt „Schrotschuss“-Desaster

Um Qualität in den Markt zu senden, ist eine Kanzleistrategie (mehr dazu: http://anwalts-akquise.de/strategie-workshop/) unausweichlich.
163.779 Anwälte waren am 1.1.2016 in Deutschland zugelassen, gut 5.000 in Österreich. Zwar verlangsamt sich in beiden Ländern der Anstieg der Zulassungszahlen, doch ist die Wettbewerbssituation mehr und mehr drastisch.
Wer kann eigentlich so viel Streit machen? Wer braucht so viel Prophylaxe? Welche Beratungsfelder können noch dazu kommen? „Viele Großkanzleien stehen für schiere Größe, viele Kleinere stehen für Verzettelung und eher diffuse Leistungskataloge“.
Deshalb muss anwaltliches Marketing als langfristiger, kontinuierlicher und integrierter Prozess angelegt sein und nicht als Schrotschuss auf ein ungewisses
Ziel.

Qualität liefern heißt: Bedarf erkennen und decken

Wo Mandanten die „unbekannten Wesen“ bleiben, merken ihre Anwälte durch rückgängige Umsatzzahlen schnell, dass sie sich diese Art von Desinteresse nicht leisten können.
Sie führen Bewertungssysteme ein, kümmern sich um regelmäßiges Feedback und erfragen Wünsche, um sie zu erfüllen.
Sie erhöhen im Kundenkontakt äußerst effizient ihre „gefühlte Qualität“, optimieren spürbar die Details in der Mandatsabwicklung und setzen ihre fachlichen Kompetenzen nur noch auf Nachfrage, in Verhandlungen oder in Abwesenheit ihrer Mandanten ein.
Zuhören und Empathie werden zu Königsdisziplinen, Verlässlichkeit zu einem hohen Wert und Transparenz zu einer alltäglichen Selbstverständlichkeit.

Qualität ist, was der Mandant darunter versteht

Akquisestarke Anwälte machen sich seit Jahren Gedanken über die Qualitätsanforderungen ihrer Käufer, und das mit großem Erfolg.
Eine systematische Untersuchung von Mandantenanforderungen an ihre Anwälte beweist, dass Anwälte in den kommunikativen Details von Mandatsannahme und -abwicklung aus Sicht ihrer Mandanten gut aufgestellt sind.

Basis-Informationen Kanzleimarketing:

Aufsatz Marktpositionierung I
Aufsatz: Marktpositionierung II
Aufsatz: Kanzleikultur
Aufsatz: Kanzleimarketing
Aufsatz: Kanzleiwebseite
Aufsatz: Legal Tech
Aufsatz: beauty contest
Aufsatz: Honorarinformation
Aufsatz: Mandantenbefragung
Aufsatz: Mandantengespräch
Aufsatz: Mandantengespräch: Todsünden
Aufsatz: Schwierige Mandanten

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