Kanzleistrategie: Wünsche werden durch Ziele ausgetauscht. Endlich!

Kanzleistrategie: Wünsche werden durch Ziele ausgetauscht. Endlich!

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Kostenloses Gutachten über Ihre Webseite

Hier finden Sie ein Mini-Briefing, durch das Sie mich in die läge versetzen zu beurteilen, ob Ihre kanzlei-webseite geeignet ist, ihre Funktion zu erfüllen. Ich liste im Detail auf, was Sie zu diesem Zweck optimieren könnten.

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Vollständige Information über die „Z.U.G. – Strategie“:

Die Z.U.G. – Strategie ist ein Festpreisprojekt für Ihre Kanzlei. Unter bestimmten Bedingungen erstelle ich für Sie die Kanzlei-Strategie incl. der neuen Kanzlei-Webseite.

Fragen zur Einrichtung einer Kanzlei-STrategie

Sie sind Kanzlei-Gründer oder wollen – incl. neuer Kanzlei-Webseite – einer werden?
Sie wollen Ihre Kanzlei anders als bislang aufstellen – und dazu auch Ihre Webseite relaunchen?
Sie wollen mit neuem Kanzlei-Ziel nochmal durchstarten?
Sie befinden sich vor, während oder nach einer Fusion (bzw. Ausgründung) und wollen eine erfolgreiche Marktpositionierung Ihrer neuen Formation?
Wenn Sie dann noch bereit sind, den 18 Punkten im Artikel zu folgen, kommen wir der Sache näher.

Appetizer | Was bewirken Ziele für ihren Inhaber?

Ziele begradigen den Blick und straffen die Schultern. Sie sortieren Kanzlei-Strategien und definieren den Weg. Sie unterteilen Methoden in angemessen und nicht angemessen. Sie machen Niederlagen salonfähig und Erfolge zu Alltagsbegleitern. Ziele verstärken Lebensfreude und beseitigen das Jammern. Sie helfen beim „Nein“-Sagen und verstärken das „Ja“. Ziele sind immobil, Wege dagegen variabel (nicht umgekehrt).
Ziele sind an Werte gebunden und stützen die persönliche Ökologie. Ziele sind oft klein und immer effizient. Sie erschaffen den „Sog“ und beenden jegliche Gleichgültigkeit. Sie sind verlässlich und erden ihren Inhaber.
Ziele sind erst Denker, dann Lenker. Sie sind viel stärker als die Konjunktur und viel schwächer als der Wille.
Ziele machen Mut und Spaß. Ziele sind sexy.

Wunsch vs. Ziel | Ein Ziel ist das Gegenteil eines Wunsches

Eine Kanzlei ohne Kanzlei-Ziel ist eine Ansammlung verwirrter Einzelkämpfer.
Ziele sind in Anwaltskanzleien Mangelware. Sie werden dort häufig verwechselt mit Wünschen oder Visionen. Wünsche und Visionen sind folgenlos und unverbindlich, solange sie nicht in Ziele umgewandelt werden.
Ein Ziel macht aus einem Wunsch eine Handlungsanweisung und aus einer Vision Realität. Das macht Ziele anstrengend und anfangs eher unbeliebt.

Wünsche enttarnen sich schnell als nutzlos

Durch zwei Faktoren enttarnen sich Wünsche – verglichen mit Zielen – wie von selbst:

– Wünsche sind folgenlos und austauschbar,
– ihre Erfüllung ist abhängig von externen Faktoren.

Gegen beides ist selbstverständlich nichts zu sagen: Folgenlosigkeit ist immer bequem; folgenlose Wünsche beeindrucken die Umgebung („Ich würde so gern mal den Mount Everest besteigen“) und lösen eventuell sogar kurzfristig eigenes Wohlbefinden aus („Ich würde so gern sechs Kilo abnehmen“).
Externe Wunscherfüller sind auch dann stets gern gesehene Gäste, wenn der Wunsch nur zu 90 % in Erfüllung geht.
Der Nikolaus ist dafür ein gutes Beispiel: selbst wenn das heiß ersehnte Marzipanbrot mal auf dem Nikolausteller fehlt, sind dreijährige Kinder zügig getröstet und greifen in die Schoko-Abteilung. Wünsche sind austauschbar, Ziele nicht.

Diffuse Sehnsüchte

Das ist in der Kanzlei genauso: Der Satz „Ich möchte mehr mittelständische Mandate“ hat höchstens die Qualität von „Ich möchte gern ab morgen Tauchlehrer auf Mauritius sein“.
Er drückt lediglich eine diffuse Sehnsucht aus.
Vielleicht hört ja rein zufällig der ein oder andere zukünftige Mandant diesen Gedanken, dessen Vater ja bekanntlich der Wunsch ist – und heuert freiwillig an; die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.

Ein Ziel ist das Gegenteil eines Wunsches und die Folge einer Vision

Wer sich auf Zufälle, Hoffnung, Glück und auf das Wohlwollen anderer nicht verlassen möchte, kann durch eine einzige Frage selbst ermitteln, ob es sich bei einem Vorhaben um einen folgenlosen Wunsch handelt oder ob es sich demnächst in ein Ziel verwandeln könnte.
Die Frage lautet: „An welchen konkreten Aktionen genau kann ich erkennen, dass ich das wirklich will?“
Wenn hier keine respektable Liste von kanzleiweit abgesprochenen, detailreich angewiesenen und von allen(!) eingehaltenen Verhaltensweisen folgt, ist kein Ziel im Spiel – und die Anfangseuphorie verpufft schneller, als sie eintrat.
Nichts macht den Inhaber eines Wunsches so schnell mürbe wie die Vorstellung, dass er ein Ziel hätte.
Diese Fantasie vorprogrammiert regelmäßig Enttäuschung: Der Satz „Ich habe das Ziel nicht erreicht“ kommt – wenig überraschend – überdurchschnittlich häufig von Menschen, die in ihrem Leben noch kein Ziel definiert haben!

Niederlagen kennzeichnen Ziele

Ziele sind allerdings nicht nur an aufwendigen Definitionen vor Aktionsbeginn, sondern auch an Niederlagen unterwegs erkennbar. Je höher das gesteckte Ziel ist, desto größer die Anzahl der potenziellen Niederlagen.
Diese sind an sich völlig undramatisch; der einzige sichere Zielkiller allerdings ist, das Ziel wegen der Niederlagen zu verschieben oder gar aufzugeben, statt die Methoden auf dem Weg dorthin zu flexibilisieren.

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