Legal Tech verlangt Qualität, Tempo, Service und Kostentransparenz

Legal Tech verlangt Qualität, Tempo, Service und Kostentransparenz

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Legal Tech verlangt Qualität, Tempo, Service und Kostentransparenz. Bieten Sie Festpreise über Portale an. Kostenersparnis ist ein sexy Verkaufsargument!

Mandanten verlangen Qualität, Tempo, Bequemlichkeit und Kostentransparenz.

Wer sich nicht jetzt flexibilisiert, entfernt sich vom Markt!

Neue Beratungskulturen:

Der sofortige Zugriff auf Rechtsberater – und in manchen Portalen deren offene Bewertungen durch Mandanten – führen zu einem gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmungs-Umbruch:
Nie zuvor war es möglich, sich ein Bild von der (durch öffentliche Mandantenbewertungen nachgewiesenen) Qualität eines Anwalts zu machen, sich von ihm professionellen Rechtsrat zu holen und diesen auch noch zu bezahlen, ohne sich je von seinem Stuhl zu erheben.
Bequemlichkeit, Geschwindigkeit, Kostentransparenz und Qualität anwaltlicher Beratung gehen hier bislang ungewohnte Allianzen ein.
Auf diese Mandantenerwartungen müssen alle Kanzleien reagieren – und viele investieren schon längst viel Geld in die digitale Infrastruktur.
Hilfe können sie dabei erhalten durch externe Anbieter wie 123Recht. Deren Gründer, Rechtsanwalt Michael Friedmann, sagt: „Wir entwickeln Vertragsgene- ratoren, die Gespräche und Entscheidungsbäume abbilden (…). Jedes Projekt lässt sich in molekulare Schritte zerlegen, so dass das System weiß, was kommen wird und wie darauf zu antworten ist. Das beschleunigt die Mandatsbearbeitung, führt zu höherer Kundenzufriedenheit”.

Wer sich nicht zumindest flexibilisiert, entfernt sich vom Markt!

Viele Anwälte sind innerlich einigermaßen gut gerüstet für einen neuen Erdrutsch. Sie wissen spätestens seit der ersten relevanten Lockerung der Werbegesetze im März 1996, dass neue Markt-Möglichkeiten immer auch neue Zwänge bedeuten: Seit Anwälte werben durften, mussten sie werben, um nicht unterzugehen. Einfach, weil ihre Kollegen ebenfalls zu werben begannen.
Dieser „bedingte Zwang“ wiederholt sich derzeit.

Neue Mandantenansprüche

Mandanten sehen sich durch diese Marktentwicklung in vielen Details bestätigt. Was sie intuitiv seit Jahren einforderten, erhalten sie jetzt: Günstige, zügige, verständliche und auf den Fall zugeschnittene Rechtsberatung.
Momentan reagieren viele Anwälte auf diesen Kulturschock noch wie Kinder beim Versteckspiel: „Ich halte mir die Augen zu; dann bist du weg“.
Tatsächlich ist „Uns betrifft das nicht“ derzeit noch in Strategieworkshops die häufigste Reaktion der Anwälte, wenn sie erstmals über Legal Tech erfahren. Diese Reaktion hat Geschichte:
Durch das unangefochtene Rechtsberatungsmonopol der Anwaltschaft sowie durch die Jahrhundertealte Vorstellung, der Mandant müsse physisch zum Anwalt kommen und sei dessen Regeln und Können vollkommen unterworfen, wähnten sich Anwälte lange in einer gewissen geschäftlichen Sicherheit.
Diese wird gerade durch weiter gestiegene Mandantenansprüche angegriffen – und muss nun neu gewonnen werden.

Neues Tempo:

Der bessere Köder fängt denselben Fisch, wenn viele Angler um ihn konkurrieren: Durch rasend schnelle Informationsübermittlung allerorten und durch Anstieg der Anzahl von online-Rechtsberatungen sind es Mandanten inzwischen in einigen Bereichen gewohnt, ihre Auskunft rechts- sicher „spätestens am nächsten Tag zu bekommen. Anwälte werden ihren Mandanten kaum mehr vermitteln können, warum sie so viel Zeit benötigen9.“
Daraus folgt schon jetzt für Kanzleien jeder Größe, selbst Festpreisprodukte als Teil eines Mandates anzubieten, auch über Portale wie “Anwalt.de“ oder „123recht“, um dadurch auf weiter führende Angebote hinzuweisen.
Beachten Sie als weitere Service-Möglichkeit die temporeiche, bequeme und vollautomatisierte Anamnese des Falls über die Webseite, gekoppelt an eine sofortige kostenlose Ersteinschätzung per mail (z.B. bei www.sos-verkehrsrecht.de).

Neue IT-Services:

IT-Services sind der neue Kanzlei-Qualitätsfaktor. Sieger unter vergleichbaren Kanzleien wird jene Kanzlei sein, die als Erste ihren IT-Service so optimiert (oder ausgelagert) hat, dass
Standard-Leistungen von selbst ausgeworfen werden
Mandanten über geschützte Datenräume Musterverträge oder Teile davon einsehen, den Fortgang der Arbeiten mitverfolgen sowie zeitgleich mit dem Anwalt Zugriff haben können
Visualisierungen „einspringen“, wo es für juristische Laien schwierig wird: Eine rote Ampel verdeutlicht eine derzeitige Schwierigkeit und ist am übernächsten Tag schon wieder grün. Die Visualisierung ersetzt mühselige Übersetzung rechtli- cher Sachverhalte in Mandantensprache. Der Mandant ist involviert. Er kann sich jederzeit einloggen. Er vertraut seinem Anwalt.
sie kostenlos zur Verfügung gestellt werden,
Mandanten beim eigenen Dokumentenmanagement unterstützt werden. Alte Unter- lagen, Gutachten oder Akten über Gesellschaftsgründungen könnten von der Kanzlei ebenfalls geordnet und übernommen werden. Kanzleien würden dadurch so etwas wie eine ausgelagerte IT-Abteilung des Unternehmens bzw. Software-Berater des Mandanten.
die neu eingeführte Software von allen Kanzleimitarbeitern getestet und gemeinsam optimiert wird. Es handelt sich bei „Legal Tech“ um einen Quantensprung in der Technologie-Entwicklung.
Es wäre fatal, Mitarbeiter nicht sofort bei der Entwicklung einzubinden.

Basis-Informationen Kanzleimarketing:

Aufsatz Marktpositionierung I
Aufsatz: Marktpositionierung II
Aufsatz: Kanzleikultur
Aufsatz: Kanzleimarketing
Aufsatz: Kanzleiwebseite
Aufsatz: Legal Tech
Aufsatz: beauty contest
Aufsatz: Honorarinformation
Aufsatz: Mandantenbefragung
Aufsatz: Mandantengespräch
Aufsatz: Mandantengespräch: Todsünden
Aufsatz: Schwierige Mandanten

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