Legal Tech: Was sich ändert und wie Sie Ihre Marktposition halten und ausbauen

Legal Tech: Was sich ändert und wie Sie Ihre Marktposition halten und ausbauen

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Legal Tech: Technologiebasierte Geschäftsmodelle verändern spürbar den Rechtsberatungsmarkt, erleichtern Usern den Zugang zum Recht und fungieren schon heute als explizite Konkurrenz zu Anwaltskanzleien bestimmten Zuschnitts.

Information

Legal Tech betrifft schon jetzt Kanzleien jeder Größe und trifft irgendwann jedes Rechtsgebiet.
Standardisierbare Mandatsteile werden vom Computer erledigt. Verträge, Dokumente, due diligences und in vielen Fällen der fast automatisierte Rechtsrat – das ist die Zukunft des Anwaltsmarktes!
Alle Details finden Sie in Legal Tech

Anwaltsaufgaben:

Immer komplexere Aufgaben werden durch Automatisierung und künstliche Intelligenz von Software übernommen und effektiv gelöst.

Rechtsempfehlungen:

Rechtliche Empfehlungen durch Computerprogramme nach elektronischer Sichtung von Daten sind heute schon möglich4 und werden ständig perfektioniert.

Festpreis:

Standardisierbare Anwaltsleistungen werden zu einem Festpreis entweder von spezialisierten Dienstleistern oder von den Kanzleien über deren Webseiten vertrieben und per SSL Verschlüsselung direkt im Internet bezahlt.

Low-End-Geschäft:

Anwaltsarbeit wird derzeit – notgedrungen auch in den Kanzleien selbst – durch Technologie revolutioniert. Immer neue Start-ups außerhalb von Kanzleien schi- cken sich schon jetzt an, vor allem das Low-End-Geschäft mit seinen vielen stan- dardisierbaren Abläufen zu beherrschen.

Start-Ups:

Mehr als 20 spezialisierte Unternehmen werden in Deutschland jetzt schon als Konkurrenz zur anwaltlichen Dienstleistung wahrgenommen. Sie verkaufen oder verschenken (vgl. „geblitzt.de“) teilautomatisiert erstellte Rechtsberatungsleistungen oder Teile davon. Massenhafte Datenauswertungen und -systematisierungen sind die Grundlage dieser elektronischen Rechtsberatungshilfe.

Konkurrenz:

Diese Unternehmen sind jetzt schon eine empfindliche Konkurrenz für kleinere Kanzleien, die sich mit bestimmten Mandaten am Markt positionierten. Marktkenner schätzen, dass „künftig 90 Prozent der Fallbearbeitung automatsiert wird“.

Wirtschaftsrecht:

Doch greifen sie längst auch schon Boutiquen und Großkanzleien an: Ver- tragswerke werden technologisch aufbereitet, Due Diligences teilautomatisiert vorbereitet und internationale Verträge an andere Rechtsordnungen automatisch teilangepasst.

Kanzleikultur:

Mandatsbearbeitung und der Umgang mit delegierbarem Material werden sich ändern. Identifizieren Sie solche Teile von Mandaten, die nicht oder nicht komplett durch Sie persönlich gemacht werden müssen. Überlegen Sie, wie Sie Abläufe effizient gestalten. Teilen Sie dem Mandanten mit, welche Vorteile er hat.

Honorarstruktur:

Auch die Honorarstruktur von Boutiquen wird in Mitleidenschaft gezogen. Unverhandelbare Festpreise werden auch für Unternehmermandanten Angebote. Immer mehr Kanzleien bieten Festpreise über Portale an. Diese verkaufen sie offensiv als “Kostensenkung”. Ebenso offensiv promoten sie die Notwendigkeit der stundensatzbasierten individuellen Beratung, die “niemals Standard” ist.

Basis-Informationen Kanzleimarketing:

Aufsatz Marktpositionierung I
Aufsatz: Marktpositionierung II
Aufsatz: Kanzleikultur
Aufsatz: Kanzleimarketing
Aufsatz: Kanzleiwebseite
Aufsatz: Legal Tech
Aufsatz: beauty contest
Aufsatz: Honorarinformation
Aufsatz: Mandantenbefragung
Aufsatz: Mandantengespräch
Aufsatz: Mandantengespräch: Todsünden
Aufsatz: Schwierige Mandanten

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