Mandantenbefragung

Qualitätserwartungen von Anwalt und Mandant unterscheiden sich fundamental. Zu ihrer eigenen Qualitätssicherung sind Anwälte auf das flächendeckende Feedback ihrer Kunden angewiesen.

Lesen Sie hier den kompletten Aufsatz: Sechs Tipps zur Mandantenbefragung

Anwälte benötigen die Rückmeldung ihrer Kunden – für sich!

Anwälte halten ihre rechtlichen Fähigkeiten für ein Qualitätsmerkmal, Mandanten dagegen können lediglich beurteilen, wie diese kommuniziert werden – und bewerten die Kommunikation.
Ganz so einfach scheint in Kanzleien die Entscheidung für Mandantenbefragungen und deren Auswertung dennoch nicht zu sein.
Anwälte halten Mandanten-Feedbacks überwiegend für unbequem und besonders deren Verwertung für kompliziert:
Nur etwas mehr als die Hälfte (53 %) der deutschen TOP 75 Kanzleien führten in den Jahren 2010 und 2011 regelmäßige Mandantenbefragungen durch, davon 50 % durch persönliche Interviews, 31 % durch einen Fragebogen. Die Interviews wurden zu 38 % von Business Servicekräften und zu 19 % von Partnern durchgeführt.
Gerade durch solche Mandantenbefragungen, so kommentieren die Autoren einer anderen Studie, wäre doch die „tatsächliche und nicht nur die gefühlte Zufriedenheit des Mandanten zu erfahren“.