Crashkurs Online-Marketing: 100 Tipps

Kanzlei-Strategie, Online Marketing und Ihre akquisestarke Kanzlei-Webseite gehören untrennbar zusammen!

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© Johanna Busmann

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Ihr  Crash-Kurs „Online Marketing in 100 Tipps von A – Z“

Absprungrate

Die Absprungrate bezeichnet die Anzahl der Nutzer, die eine Webseite aufrufen und diese verlassen, ohne eine weitere Aktion ausgeführt zu haben.
Die sog. Verweildauer ist der positive Gegenspieler der Absprungrate. Sie beschreibt im Gegenzug, wie lange ein Nutzer auf der gewählten Webseite bleibt. Google scheint das zu honorieren: Je länger Besucher auf Ihrer Seite bleiben, desto höher das Ranking.

Absprungraten, Gründe:

Für hohe Absprungraten sind u.a. verantwortlich:
– langweiliges oder altmodisches Design,
– dünner Inhalt, nicht regelmäßig aktualisiert
– unübersichtliche Navigation,
– lange Ladezeiten,
– keine Anfrageformulare,
– Leere Versprechen („Wir sind für Sie da.“),
– keine Kontaktdaten sichtbar, besonders: keine E-Mail-Adresse,
– nix zum Mitmachen,
– zu kleine Schrift, wilder Schriften-Mix,
– selbstverliebte Designerspielereien der 90er Jahre (Flashanimation, Kästchen mit Schattenrand, hereinfliegende Paragrafenzeichen),
– kein Linkbuilding, auch nicht zu zu Unterseiten,
– auf mobilen Geräten nicht lesbar (no responsiveness),
– schreckliche Fotos: klein, verpixelt, von Hauseingängen oder sieben Herren im Treppenhaus,
– keine Fotos, Videos, links zu social media

AdWords: Wann ist das sinnvoll?

Kanzleien sind mit dem Ergebnis besonders zufrieden, wenn sie eine AdWords Kampagne

• sofort nach Kanzlei-Neugründung und Veröffentlichung ihrer nagelneuen Webseite geschaltet haben
• bei besonders hohem Wettbewerbsdruck starten
• nach einem Relaunch oder einer inhaltlichen Neuorientierung innerhalb ihres alten Akquisitionsradius geschaltet haben
• in ihrem Bereich viele Mitbewerber haben – oder fürchten zu bekommen
• eingerichtet haben, um ein neues Produkt, eine Vortragsreihe, ein neues Rechtsgebiet oder eine neue Spezialisierung an den Markt zu bringen
• betreiben, weil sie Nachahmer einer Idee fürchten oder sind

AdWords Anwenderfehler

Self-made-online-Werber fallen gern auf Google’s „Es-ist-alles-ganz-einfach-Mantra“ herein. Sie praktizieren allein durch Anwenderfehler bisweilen eine hemmungs- und nutznutzlose Geldverschwendung, nehmen entgangene Mandantenkontakte in Kauf, vergeuden sehenden Auges Kanzlei-Ressourcen und bewachen ihre Google-Anzeige nicht ausreichend.

AdWords Kosten:

Das Erstellen der Anzeigen ist zunächst kostenlos, Werbende müssen erst bei einem tatsächlichen Klick auf ihre Werbung bezahlen – die Preise dafür legt Google per Gebotsverfahren fest. Sie sind abhängig vom Wettbewerb um die jeweiligen Keywords und vom Traffic sowie von den Suchanfragen, die ein Keyword generiert. Weiter bei: Preiserhöhung.

AdWords Preiserhöhung

„Google selbst erhöhte 2014 die Preise, ganz besonders für Rechtsanwälte: In den USA kostet eine Werbeanzeige für die Begriffe „Attorney“ und „Lawyer“ in Google zwischen 42 $ und 47 $ pro Klick und gehört damit zu den teuersten Keyword-Werbeanzeigen überhaupt. Auch in Deutschland liegen die Kosten für Begriffe wie zum Beispiel „Anwalt für Arbeitsrecht“ bei rund 33 € pro Klick. Ein Klick auf eine Kanzlei-Webseite bringt aber noch lange keinen neuen Mandanten.“ Info von Melanie Tamblé am 26.11.2014 in www.professionelles-kanzleimanagement.de).

AdWords – Vorteile dieser Internetwerbung

• schnell:
Die Begriffe, die Sie bewerben, sind eine Stunde später für jeden, der danach sucht, sichtbar. Ihre Anzeige in der Suchmaschine ebenfalls. Mit Google AdWords „kann man kurzfristig Top-Positionen erreichen. Hier muss man gegenrechnen, ob Adwords nicht vielleicht günstiger sind als eine langfristige SEO Kampagne, deren Erfolg auch immer ungewiss ist. In den meisten Fällen empfiehlt sich eine Kombination aus beidem.
• qualitätssteigernd:
Genaue und  komplexe Ausführungen zum sog. AdWords Qualitätsfaktor
• auffallend:
Maximal vier AdWords-Anzeigen zu jeder vom Sucher eingegebenen Suchkombination stehen, falls vorhanden, ganz oben auf jeder Trefferseite. Sie fallen sofort ins Auge.
• sparsam:
Anwälte können, um Geld zu sparen, Google abschalten, wenn sie keinen Traffic erwarten oder wünschen: während der Urlaubszeit, während bestimmter Wochentage und sogar zu bestimmten Uhrzeiten. Wenn Sie also wissen, dass Ihre Zielmandanten zu bestimmten Zeiten gewiss nicht ins Internet schauen, schließen Sie diese Zeiten – und damit auch alle irrelevanten Gewohnheitsklicker – aus.
• kombinierbar:
Lassen Sie Ihre Anzeige in inhaltlich passenden Netzwerken als Ergänzung zu dortigen Berichten erscheinen. Solche „Placement-Anzeigen“ werden deutlich weniger geklickt als Anzeigen auf der Google-Trefferliste. Doch jeder, der darauf klickt, hatte ja schon Interesse an dem Artikel und „bleibt im Thema“. Sie haben dadurch eine hohen Werbeeffekt, platzieren Ihre Marke – und bleiben im Gedächtnis. Gleichzeitig sparen Sie erneut Geld.
• effizient:
Zielinhaber werden belohnt, Wunschinhaber bestraft: Je enger Sie den Kreis derer ziehen, die die Werbung sehen, desto weniger Besucher gelangen auch auf Ihre Webseite. Kleine Zielregion, eng gefasste Zielgruppe, konkrete Branche etc. – das spart Kosten und erhöht Ihre Effizienz.
• themenzentriert:
Aufgrund der eingestellten Keywords und des eingestellten Suchradius ist Ihre Sucher immer thematisch passend und grenzt uninteressante Nutzer vollkommen aus
• alarmierend:
Wenn Sie viel mehr Klicks als echte Anfragen haben, wissen Sie sofort, woran es liegt: Ihre Landingpage (die Seite, auf die der User beim Klick als erstes kommt) ist nicht attraktiv genug, um zu einer Anfrage zu führen. Sie braucht dringend eine Optimierung.
• erfolgsabhängig bezahlt:
Die Kosten werden nach Klicks auf Ihre Anzeige berechnet. Das heißt: Sie zahlen nur bei einem Aufmerksamkeitserfolg. Das Verfahren ist transparent. Sie wissen immer, wie viel Sie ausgeben und wie viele Nutzer auf Ihre Anzeige klicken.
• flexibel:
AdWords kann jederzeit während der laufenden Kampagne optimiert und angepasst werden.

Akquise-Ziel Ihrer Seite:

Welche Funktion muss Ihre Webseite erfüllen? Wenn sie neue, unbekannte Personen anziehen soll, die NICHT Ihren Namen kennen, muss sie stark sein im sog. Content Management. (Alle Infos finden Sie in diesem Aufsatz!)
Suchmaschinen honorieren die ständige Aktualisierung, Brisanz und Präzision von Inhalten.

Anwaltsverzeichnisse

Einige Anwaltsverzeichnisse haben eine Klasse SEO-Politik und werden daher dominant in der Trefferliste bei Google ausgespielt.
Testen Sie wie folgt: Geben Sie Suchwörter Ihrer Interessenten ein und stellen Sie fest, ob ein Profil eines Mitbewerbers auf einer Online-Bewertungsplatform wie „Anwalt.de“ oder „123Recht“ vor Ihnen landet. Besonders spannend ist das, wenn Sie selbst in keinem Anwaltsverzeichnis registriert sind. Das werden Sie nach dem Ergebnis möglicherweise ändern.
Hinweis: Kanzleien mit einer ausgewiesenen, starken Spezialisierung (besonders, wenn diese bundesweit ist) berichten, keinen Vorteil durch Anwaltsverzeichnisse zu haben und konzentrieren sich auf die Marktpositionierung ihrer Webseite durch Content-Management und SEO.

Assistentin:

Hat ihre eigene Seite, zumindest ihren Platz neben Anwalts-Fotos – mit einem eigenen Foto. Über Kompetenzen, Arbeitsmotto, ggfs. Hobby und vor allem Namen, e-mail-adresse und Telefonnummer gibt sie selbst Auskunft. Ihre Assistentin wird dadurch aufgewertet!

Backlink

Ein Backlink (deutsch: Rückverweis) oder Inbound Link (deutsch: eingehender Link) ist ein Link, der von einer anderen Webseite oder aus einem Blog, einem Artikel, einem Interview etc. auf Ihre Seite gelangen. Google interpretiert die Anzahl und die Qualität(Herkunft der eingehenden links passt zum Angebot Ihrer Seite) der Backlinks als Indiz der Popularität und vor allem Qualität einer Webseite: Fehlt der inhaltliche Zusammenhang im Link-Kontext, bewertet Google den link sogar als Fake und stuft Ihre Seite zurück.
Attraktive Linkpartner offen ansprechen!

Begrüßungstexte

Ersetzen Sie alle altmodischen Begrüßungstexte wie „Wir begrüßen Sie auf unserer homepage“ durch die Nutzenargumentation für den Mandanten, etwa: „Wollen Sie rechtssicher einen Sozialplan erstellen?“ Verlinken Sie dabei unbedingt die Hauptinfo „Sozialplan erstellen“ zu einer Erklärteste über Sozialpläne. Herkömmliche „Begrüßungstexte“ sind ein redundanter, inhaltsferner Unsinn aus den 90er Jahren, als noch nicht jede Kanzlei eine Webseite hatte.

Beschwerden:

Nach berechtigter Kritik befinden Sie sich – auch online! – im sog. Beschwerdemanagement. Das heißt: Die Kritik hat ihre Grundlage in einem Fehler Ihrer Kanzlei. Sie bedanken sich also für den „Hinweis zu Ihrer  Qualitätssicherung“, entschuldigen sich, begründen ggfs. sehr  sachlich, wie es dazu kommen konnte (knapp) und erwähnen konkrete Maßnahmen, die Sie einleiten werden.
Wenn Sie ganz cool sind, informieren Sie den Beschwerdeführer öffentlich an derselben Stelle der Kritik über die eingeleiteten Maßnahmen, von denen er „hoffentlich bald selbst profitieren“ wird.

Bewertungen:

Ihre Mandanten können in Ihr Gästebuch schreiben, Ihre Artikel kommentieren und vor allem in Bewertungsportalen oder auf Ihrer Webseite über Sie berichten! Sie können Sternchen- oder Textbewertungen abgeben.
Verlinken Sie direkt von Ihrer Webseite auf Ihr Profil in „Anwalt.de“. Geben Sie Ihren zufriedenen Mandanten immer den link dorthin. Veranlassen Sie ihn, ein paar Prosazeilen zu verfassen.
Hinweis: In dieser Webseite finden Sie eine Kombination aus „Text und Sternchen“ an drei Stellen: Über das Buch, über den Akquisekongress und über die Firma busmann training® allgemein.

Bewertungen, negative

Panik-Reaktionen, ungeschickte Gegenschläge und juristische Scheinerfolge sind die derzeit beliebtesten Reaktionen von Anwälten auf negative Bewertungen ihrer Kunden, Mitbewerber oder Lieferanten. Jede dieser Reaktionen verschlimmert das Problem.
Ermuntern Sie zufriedene Mandanten zur positiven Bewertung . Das relativiert die Kritik. Es sieht sogar authentischer aus, wenn nicht alles eitel Sonnenschein ist.
Der BGH hat am 1. März 2016 (BGH,1.3.2016–VIZR34/15,WRP2016,731) die Mit-Verantwortung der Portalbetreiber für negative Bewertungen herausgestellt. Das stärkt die Marketingrelevanz der Portale noch.

Bewertungsportale

Lassen Sie Ihre Kanzlei in ein Bewertungsportal eintragen! Die gute BewertungsportaleOnline-Reputation der Kanzlei entsteht auch durch Mandantenbewertungen. Schon  analoge Mandantenbewertungen – nach jedem Mandat in Papierform – können die Qualität der Kanzlei deutlich steigern. Digitale Mandantenbewertungen entscheiden bei unbekannten Interessenten, die über das Internet einen Anwalt suchen, über den Kauf der Rechtsberatungsleistung.
Nutzen Sie Bewertungsplattformen und geben Sie Ihren Mandanten offensiv den Link zu Ihrer jeweiligen Seite.

Blog:

Der „Blog“ ist ein Tagebuch im Internet. Er hält Ihre Seite mit wenig Aufwand aktuell, frisch und lesenswert: Sie kommentieren neue Urteile, melden lustige Begebenheiten und Rechtsvorschriften, kündigen Seminare an, weisen auf Artikel hin und verlinken zu Kommentaren zu diesen Artikeln.
Ein Blog ist manchmal nur 2 Zeilen lang, wenn er nur ein Foto kommentiert und manchmal 30 Zeilen lang, wenn er Folgen eines BGH Urteils für Ihre Zielmandantschaft auflistet.
Alle Blogbeiträge können Sie direkt oder indirekt zu „Neuen Medien“ verlinken. Haben Sie eine Facebook-Seite? Auf dieser sollte (falls Ihre Zielmandantschaft in Facebook aktiv ist, natürlich nur!) jeder Ihrer Blogbeiträge erscheinen, damit er „geteilt“ und kommentiert werden kann.
Auf diese Weise schaffen Sie eine Radius-Präsenz in mehreren Medien zeitgleich.
Bloggen verschafft Ihnen spürbare Vorteile bei der Suchmaschinen (SEO) – Optimierung Ihrer Seite: Jeder neue Blog hat eine neue Seite, dadurch neue Permalinks und Keywords – und dadurch neue Themen, unter denen Ihre Seite gefunden wird.
Sogar wenn Sie in lokal umkämpften Prozessfächern (Miet-, Arbeits-, Sozial-, Verkehrs- oder Familienrecht) regelmäßig etwa 2x in der Woche über Monate bloggen, honoriert Google diese ständige Bewegung und platziert Ihre Webseite weiter vorn!
Besonders sinnvoll: Besetzen Sie eine Nische durch Ihren Blog (Fantasietitel: „Motorradrecht für mich und Mike“).
In vielen Kanzleien übernehmen die Assistentinnen das Bloggen; der Anwalt schaut nur noch auf Rechtsfehler.
Hinweis: Technisch ist ein Blog, der auf WordPress basiert, auch in HTML oder Typo 3 Seiten integrierbar; das ist allerdings aufwändig.

Blogger

Bloggersind Postboten von heute. Diese oft einflussreichen Internet-Journalisten tragen eine Pressemitteilung von Ihnen in ihren eigenen (fachlich definierten!) Radius, wenn es richtig gut läuft! Blogger sind die wichtigsten Multiplikatoren im Internet. Es gibt sie in allen Fachrichtungen, auf die sie jeweils spezialisiert sind. versuchen Sie, solche Blogger durch Facebook Freundschaftsanfragen und besonders durch einfach und provokant geschriebene Rechtsartikel und Pressemitteilungen in Fachportalen auf sich aufmerksam zu machen.
Vorsicht! Wie analoge Journalisten auch hassen Blogger alles übertrieben Verkäuferische!

Checklisten

Sie geben etwas, lange bevor der Mandant bei Ihnen anheuert: Bieten Sie kostenlos herunterzuladende Checklisten – und geben Sie ihnen coole Namen: 6 klassische Fallstricke bei der Trennung, die 10 Gebote des Umgangs mit der Polizei im Ermittlungsverfahren, 12 x erstaunliches Wissen über das Testament, 8 Tipps zur X, Das 1×1 der Wohnungsübergabe, Anleitung in 6 Schritten zur selbständigen Beschwerde über Ihre Telefonrechnung etc.

Content is King!

Google honoriert aktuelle und aktualisierte Text, mit externen und internen links.  Lieber also viele kleinere Seiten mit kürzeren Texten (ihre Leser sind keine Anwälte!!!). Binden Sie Videos und links zu social media ein.

Conversiontracking

Sie haben viele Besucher zusätzlich auf Ihre Webseite gelockt und verzeichnen dennoch nicht mehr Anfragen? Die Umwandlungsrate („conversion rate“) verzeichnet, wie viele Besucher einer Webseite zu realen Anfragern werden.
Je näher die Anzahl der Klicks auf Ihr Angebot an der Anzahl der tatsächlich daraus resultierenden Anfragen ist, desto günstiger ist also Ihre Umwandlungsrate – und desto weniger zahlen Sie für eine Anfrage.
Um das Gegenteil (viele Klicks und keine Anfragen) auszuschließen und vor allem, um relevante Maßnahmen an der richtigen Stelle einleiten zu können, ist ein Conversiontracking unverzichtbar.

Corporate Identity

Ihre C.I. dient auch „im Netz“ der Wiedererkennbarkeit Ihrer Marke. Was immer die Öffentlichkeit erreicht, ist aus einem Guss, auch in Webseite, Facebook, Anwalt.de und anderen Profilen: „Corporate design“ betrifft nicht nur die Farbsprache der Webseite. Farben, Logo, Schriftgrößen, Schriftart, E-Mail Signatur, Aufbau der Schriftsätze, Vortragsfolien, die Farbe des Kanzleiteppichs, Broschüren, Visitenkarten, Aufsätze, alles wiederholt sich und ist in jedem Medium identifizierbar.
Auditive Wiedererkennung erreichen Sie durch Kanzlei-Videos, durch dieselbe Meldung am Telefon, durch die namentliche Begrüßung mit Handschlag durch die Empfangsmitarbeiter sowie durch die persönliche Vorstellung der Assistentin nach dem Erstgespräch.

Cross-over-Akquise

(Fach-)Journalisten von Printmedien werden z.B. durch Online-Presseportale auf Sie aufmerksam; deren Recherchen sind nämlich oft durch Suchmaschinen angereichert. Verwenden Sie typische Keywords Ihrer Print-Multipliktoren in Ihren Pressemitteilungen, damit Sie in deren Publikationen häufig zitiert, zu Interviews eingeladen oder zu Kommentaren aufgefordert werden. Vorsicht! Pressemitteilungen per mail an denselben Personenkreis werden nach Mitteilung der DJV zu 80 % sofort weggeklickt.

Cross-Selling:

Wer als Reaktion auf die erste Welle von „Legal Tech“ Festpreise z.B. in „Anwalt.de“ eingestellt hat, erwähnt dort jene Teile des Mandats, die keinesfalls ein Festpreis sein können. Das löst eine innere Gewichtung unterschiedlicher Mandatsteile beim Mandanten aus und stärkt sein Vertrauen darin, dass der Anwalt lediglich werthaltige – und eben nicht standardisierbare – Mandatsteile mit seinem normalen Stundensatz berechnet. Die standardisierbaren Teile „gibt er ab“ an einen Computer.
Die Frage am Ende des Kontaktformulars, ob „Einladungen zu kostenlosen Vorträgen“  gewünscht werden (Liste dazu legen), ist notwendig, um das Interesse auf weitere Themen zu lenken, damit der Landingpage-Besucher „von der Garage ins Haus“ eintritt.

Domainnamen

Die ICANN (Internet Corporation für Assigned Names and Numbers) in Los Angeles führt seit Ende 2013 sukzessive hunderte neuer Domain-Endungen ein. Die neuen Top-level Domains, wie es in der Tech-Sprache heißt, enden etwa auf .lawyer, .attorney (US- Unternehmen Rightside), .law, .abogado (spanisch für „Anwalt“, betrieben von Minds + Machines, Jungferninseln) oder .legal (US-Startup Donuts).
Die Domainnamen sind teurer als normale Namen (wie .de oder.com.). Bessere ranking Ergebnisse werden vermutlich angepeilt dadurch. Durchgehende Erfolgsberichte liegen mir selbst jedoch noch nicht vor.
Beobachten Sie dazu bitte meinen Blog.

Erfolgskontrolle:

(„Tracking“) Viele Kanzleien installieren Google analytics, den kostenlosen Google-Traffic-Messer und ermitteln genau die Besucheranzahl vor und nach dem Einrichten von AdWords, vor und nach der Optimierung einer Seite, vor und nach dem Einrichten / Erneuern einer Landingpage. Sie können ermitteln, von wo Besucher kommen, von welchen Endgeräten, wie lange sie bleiben, von wo nach wo sie navigieren, wie schnell sie wieder weg sind. Sie können ggfs. auch sehen, wie sich die Besucherzahl aus dem in AdWords geschalteten geografischen Bereich entwickelt.

Fokus-Keyword:

Begriff aus der On-Page-Optimierung: Achten Sie bei der Seitenbeschreibung darauf, dass das Fokus-Keyword definiert wird und im Text prominent auftaucht. Sie erkennen in „WordPress meta description“ unter dem Button „Code-schnipsel bearbeiten“ Ihren Erfolg sofort an der grünen Ampel.

Fotos, eigene

Alle Anwälte strukturell gleich (schwarz-weiß, bei der Arbeit und vor einem Fenster). Teamphotos sehen oft so gestellt aus wie sie eben sind. Neben Anwalts-Fotos platzieren Sie Kompetenzen, Titel, Arbeitsmotto, ggfs. Hobby und vor allem Namen, e-mail-adresse und Telefonnummer Ihrer Assistentin. In guten Webseiten hat Ihre Assistentin eine eigene Seite und wird dadurch aufgewertet!

Fotos, gekaufte

Die Lizenzen von Fotoagenturen oder anderen Bild-Lieferanten müssen mit Rechteinhaber im Impressum stehen! Eine einheitliche Motiv- und Farbsprache bewirkt einen starken visuellen Sog Ihrer Seite; man kann sich kaum entziehen.
Das gelingt, wenn Sie Fotos aus derselben inhaltlichen Familie kaufen: Jede Seite ist bebildert mit einem unterschiedlichen Taktik-Spiel: Mühle, Dame, Schach, Skat, Mikado, wenn Sie Ihre Taktik hervorheben wollen. Die Farbe aller Fotos entspricht dabei Ihrer Logo- und Überschriftenfarbe. Alles ist aus einem Guss.

Gegerlisten

Patienten, die einen Arztfehler bemerkt haben oder vermuten, sind beeindruckt über Gegnerlisten ihrer Medizinrechtsanwälte. Durch sie zeigen letztere ihre Erfahrung, ihre Kompetenz und – nicht zuletzt – ihre Furchtlosigkeit. Beispiel: Beyerlin Patientenanwälte in Ravensburg.

Glossar:

Durch ein Glossar bekommt Google richtig Futter und rankt Ihre Seite dominant!
Es besteht aus alphabetisch gelisteten Begriffen mit Kurzdefinitionen vieler relevanter (d.h. durch den unbekannten Sucher eingegebenen) Suchwörter. Jedes Suchwort hat eine eigene Seite. Im Medizinrecht (Foto Trefferliste) suchen z.B. Opfer eines Arztfehlers gewöhnlich nach „Fachanwalt – Medizinrecht – medizinisches Problem (z.B. im Foto: „Aneurysma“, übrigens fast immer korrekt geschrieben, da die Mandanten das inzwischen kennen!)“ und erzielen zuverlässige Suchmaschinentreffer durch ein Glossar.

In diesem Fall, vermutlich wegen des selten eingegebenen Begriffs, finden Sie sogar zwei Treffer der www.fachanwaeltemedizinrecht.de
Oben im Foto sehen Sie die vier bezahlten Treffer. In lila sehen Sie direkt darunter den heute (23.1.17) eingegebenen Suchbegriff (darunter den Glossarbegriff), in grün den Permalink und in schwarz die Seitenbeschreibung mit der Kurzbeschreibung:

Google Analytics

Stellen Sie durch das Einrichten vom (kostenlosen) Google Analytics Tool fest, wie viele Klicks auf Ihre Seite kommen, von welchem Endgerät, von wo, auf welche Ihrer Seiten der Erstklick kommt, wohin der Besucher dann geht, wie lange er bleibt, welche Aufsätze er besonders lange liest etc.
Ihre Online-Strategie können Sie so sehr einfach nachjustieren.
Auch wenn  ungeübten Anwälten dieser Rat vorkommen mag wie eine Verharmlosung der amerikanischen NSA, diese Kontrolle der Besucherströme macht Sinn. Sie können sogar die Auffindbarkeit einer bestimmten Seite dadurch steuern.

Google Autocomplete:

Besonders Long-Tail-Strategien können Sie perfekt mit Hilfe des Google-Dienstes „Suggest“ oder „Autocomplete“ entwickeln: Geben Sie z. B. den Begriff „Sozialplan einrichten“ ein. Google schlägt häufig angefragte Begriffe durch “Autocomplete” bzw. „Autosuggest“ vor.
Diese Vorschläge zeigen Ihnen, wonach häufig gesucht wird. Verwenden Sie diese Suchkombinationen in allen Variationen, auch Synonymen, für Ihre Texte.
Generell sollten alle dort automatisch aufgezeigten Suchbegriffe in Ihren Texten vorhanden sein, möglichst auch in Ihren Überschriften.

Google My Business

Immer  mehr  Anwälte  haben ein  weiteres, kostenloses (Bewertungs-) Profil in „Google My Business“ (früher „Google places“). Es enthält einen vollständigen Firmeneintrag mit Fotos und Informationen sowie Öffnungszeiten und Link zu Ihrer Webseite.
Wer in My Business eingetragen ist, ist das automatisch auch in Google plus. „Google My Business“ ist mit Google maps verbunden (bitte freischalten!) und zeigt die gefundenen Einträge in der Karte der Stadt. Sehr auffällig platziert, auffällige bis zu fünf orangene Sterne für Bewertungen durch Mandanten. Lohnt sich!

H1 Überschriften:

Die sog. H1 Überschrift wird dominant von Google eingelesen. Tragen Sie dafür Sorge, dass Keywords Ihrer Mandanten in immer anderen Zusammenhängen in Ihrer Seite auftauchen, darunter auch auf Ihrer Startseite, ohne dass sich die Sätze gleichen oder ähneln!
Jeder Glossarbegriff, jeder Blogbeitrag, jedes Video und jede Menühaupt- und -unterseite erhält eine eigene, neue Seite mit eigenem Permalink (Seitenadresse in der Eingabezeile): Google bekommt dadurch richtig viel Futter! Vorteil: Sie erlangen auf diese Weise viel sog. „H1“ Überschriften, die dominant von Suchmaschinen eingelesen werden.

Call-to-Action:

Durch Buttons und andere direkte Aufforderungen („Hier Buch bestellen“, „Hier Video sehen“, „Artikel lesen“, „Newsletter bestellen“ etc.) löst Ihre Seite beim Besucher einen direkten Handlungsimpuls aus. Besonders auf einer Landingpage bietet „Call-to-Action“ den perfekten User-Nutzen und verstärkt dadurch sein Interesse an einem Produkt oder an einer Information.

Impressum

Impressum und Datenschutz müssen aus rechtlichen Gründen (BGH vom 20.07.2006 mit dem Az. I ZR 228/03 schreibt leichte Erkennbarkeit, unmittelbare Erreichbarkeit und schnelle Verfügbarkeit vor) leicht zu finden sein (Google kontrolliert das angeblich). Beide Seiten gehören jedoch nicht in das Hauptmenü, denn sie sind irrelevant für den Probleminhaber.
Jeder Anwalt weiß um die Gefahr der Abmahnungen in diesem  Bereich. Oft vergessen: Alle Lizenzrechte Ihrer Fotos gehören mit Rechteinhaber ins Impressum!
Einen kostenlosen sofortigen „Abmahnchek“ können Sie selbst machen über die Webseite der Kölner Kanzlei Wilde Beuger Solmecke: https://www.wbs-law. de/abmahncheck/

Influencer:

Influencer sind Multiplikatoren im Internet. Halten Sie unbedingt Ausschau nach – inhaltlich spezialisierten – Bloggern, die über Belange Ihrer Zielmandantschaft schreiben. Monitoring-Tools wie etwa Social Mention, Tweetreach und Google+ Ripples (Klick auf „Verbreitung ansehen” neben öffentlich  geteilten Beiträgen auf Google Plus) zur Verfügung.
Kanzleien können zudem auf Agenturen zurückzugreifen, die sie bei der Identifikation und bei der zielgerichteten Ansprache von Influencern unterstützen.

Kanzlei-Strategie

Ohne Kanzlei-Strategie gibt es keine erfolgreiche Kanzlei-Webseite!
Bevor Sie loslegen: Wer sollen Ihre Mandanten zukünftig sein? Früher suchten Mandanten ihren Anwalt aus, heute ist das umgekehrt! Anwaltszahlen steigen, Mandantenzahlen nicht. Da ist Umdenken gefragt.
Oft fehlt Anwälten der Mut zum Segmentieren von Mandanten nach Branchen oder Rechtsgebiet zu „segmentieren“. Ihre Furcht: Umsätze brechen ein, bisherige Mandantschaft ist gekränkt, man selbst fühlt sich eher wie ein kühler Unternehmer und nicht mehr wie ein fürsorglicher „Helfer“.
Alles zunächst berechtigt! Wirtschaftliches Überleben und Verantwortung für Arbeitsplätze gelingen jedoch nur durch nachhaltige strategische Marktpositionierungen am .

Keyword:

Keywords sind alle Begriffe, die der unbekannte Mandant in die Suchmaschine eingibt, um Ihre Leistung, Ihr Rechtsgebiet und Ihren Ort zu finden. Keywords führen den unbekannten Sucher zu Ihnen. Ermitteln Sie zunächst durch Mandantenbefragungen, welche Wörter Ihre Mandanten in die Suchmaschine eingeben würden, wenn sie auf Anwaltssuche wären. Um diese 30 Suchwörter ranken sich alle Ihre Texte.
In Seitenüberschriften, Seitenbeschreibungen, Permalinks, Blogs und Glossaren kommen diese Keywords mit Synonymen (Google honoriert das System von Synonymen auf Ihrer Seite als inhaltlich wertvoll!) und in diversen Zusammenhängen vor. Alle Suchwörter müssen untereinander verlinkt sein. Das dominanteste der Suchwörter (oft das Rechtsgebiet, z.B. „Verkehrsrecht“) ist dabei Teil der Haupt-Überschrift auf der Startseite.
Keywords sind in allen Texten – und vor allem auf der Startseite – dominanter positioniert als der Name des Anwalts, sofern Sie neue Mandanten gewinnen wollen.

Keywordplanner:

Das ist eine Schwesterseite von Google AdWords: https:// adwords.google.de/keywordplanner. Sie erhalten gute Ideen für Keywords, werden informiert über deren „Dichte“ und können sogar Ihre eigenen Texte überprüfen lassen nach der Versorgung durch einzelne Keywords (Short Head) und oft gesuchten, gezielten Formulierungen (Long Tail).

Keyworddichte:

Die Keyworddichte ist der prozentuale Anteil der Keywords im Verhältnis zur Anzahl der Wörter des Gesamttextes. Sie galt noch vor zwei Jahren als Faktor für die schnelle Auffindbarkeit der Seite. Da Google seine Suchparameter verfeinert hat, ist das „Keywordspamming“ heute kontraproduktiv und wird nach Ansicht von SEO-Experten abgestraft, d. h. Sie verlieren an Dominanz im Netz.
Google rankt Ihre Webseite nach oben, wenn sie verlässlche Keywords an prominenter Stelle enthält, wenn diese keywords durch Synonyme über wieder auftauchen (besonders in H1 Überschriften), wenn Aufsätze und andere Texte Ihre Hauptsuchwörter verlinken und highlighten – und wenn Sie bitte niemals Texte in Ihrer Seite kopieren / doppeln. Das wird nachweislich abgestraft…

KKP: Kurz, konkret, präzise

und das aus Mandantensicht! Das wird Anwälten nicht grad in die Wiege gelegt – und ist doch unerlässlich!
Trauen Sie sich. Schreiben Sie kurze Sätze. Knappe Listen. Alle Hauptsachen in Hauptsätze. Relativieren Sie nichts. Schreiben Sie im Aktiv. Meiden Sie Hilfsverben. Spezifizieren (Art und Weise) und quantifizieren (Wie viel? Seit wann? Wie oft?) Sie wahrheitsgemäß. Alle Keywords führen zu Erläuterungen.

Konkurrenzanalyse:

Geben Sie an der Stelle eines unbekannten Suchers eine Long-Tail-Suche ein, etwa: „lowperformer kündigung arbeitsrecht mannheim“. Untersuchen Sie, wer in Google unterhalb der bezahlten Treffer als Erster auftaucht

Kontakt(formular):

Kontaktbutton, Telefonnummer und direkter Anfrage-Link zur Kanzlei-mail Adresse müssen von überall her ohne Zwischenstation sichtbar / erreichbar sein.
Auf jeder Seite finden sich also ein Kontaktformular sowie eine Kommentarmöglichkeit, beide mit Spamschutz, so dass jeder Leser sofort seine Frage loswird.

Kostentransparenz

• Orientierung:Der Interessent ist orientiert, verringert seine Kontaktfurcht und hat beim Erstgespräch nach der LadezeitHonorarinformation keine Einwände.
• Kompetenz: Sie wirken fair, kompetent und berechenbar bei der Gegenleistung. Dasselbe wird Ihnen auch bei Ihrer Leistung unterstellt.
• Verlässlichkeit: Telefonische Rechtsauskünfte sind immer kostenpflichtig und zeigen den Wert Ihrer Kompetenz.
• Segmentierung: Sie können Segmentieren von Mandanten vorarbeiten: Wer Ihren Preis nicht zahlen möchte, bleibt weg.
• Alleinstellung: Der USP ist ein wchtiges Gut! Je mehr Zahlen Sie nennen, desto eher stechen Sie aus der Mitbewerbergruppe heraus.
• Vertrauen: Sie geben die Regeln Ihres Hauses vor. Viele Mandanten benötigen Struktur, Verlässlichkeit und klare Ansagen.
• Beispiel: Ein gelungenes Beispiel in Form von den „10 häufigsten Fragen“ finden Sie bei http://neuerburg-peters.de/fachanwalt-sachsen-chemnitz-kosten/

Ladezeit

Eine langsam sich aufbauende Seite suggeriert einen langsam arbeitenden Anwalt. Wer will beides schon? Reduzieren Sie Ihre Ladezeiten, und lassen Sie sich dabei helfen:
Geben Sie auf der Seite der Google developer, geben Sie dort Ihre Webadresse ein und lassen Sie sich überraschen: In Sekundenschnelle ist jede Ecke Ihrer Seite, in der Ladezeiten unnötig erhöht werden, angezeigt. Ihr Designer kann das Punkt für Punkt optimieren.
Besonders Fotos sind oft größer als nötig. Rechnen Sie sie auf die maximal benötigte Größe herunter; das geht bei WordPress direkt in der „Mediathek“ mit jedem Foto.
Richtzahl für meine eigenen Webseiten: Fotolizenzen für Slider kaufe ich mit etwa 4000 Pixeln und rechne sie dann auf 1200 px runter. So ist beste Fotoqualität auch in den Slidern gesichert.

Landingpage

Ihr Internetauftritt wird nicht in Google gelistet; Sie wollen ihn trotzdem nicht sofort komplett ändern und / oder keine kostspielige SEO einleiten? Kreieren Sie eine Landingpage als Grundlage für Ihre AdWords-Kampagne. Das ist wie eine neue Garage zu Ihrem alten Haus: Sie sieht aus wie Ihre Webseite, hat Ihr Logo, wenig Inhalt, keine links, eine dominant sichtbare Telefonnummer, Ihre Auszeichnungen, Fachanwaltstitel, Berufserfahrung, Ort, Kontaktformular (durch das Sie neue Adressen von Interessenten gewinnen) sowie insbesondere einen „call-to-action“ Knopf, und der führt direkt zu dem beworbenen Produkt, einem Aufsatz, einem Festpreise-Angebot oder einer Vortragsreihe.

Leads

Leads sind Adressen künftiger Kunden. Mit Hilfe von Landingpages, Kontaktformularen, Kommentaren, Festpreisregelungen und Bestellformularen können Kanzleien Mandantenkontakte generieren, indem sie die Daten der Nutzer im Austausch für Informationen, Inhalte oder Registrierungsvorgänge abfragen. Ein einfaches Formular ist nötig mit Sendebestätigung direkt auf die E-Mail Adresse des Anfragers und Link zu den Datenschutzbestimmungen.
Hinweis: Beachten Sie die aktuelle Pflicht, Ihre Seiten auf „https“ umzustellen, sobald Sie mit Formularen und Kundendaten arbeiten.

Leere Versprechen

„Wir sind für Sie da“ ist spätestens eine Lüge, wenn um 17.10 Uhr Ihr Anrufbeantworter angeht, eine unwirsche Telefonsekretärin den Mandanten frustriert oder wenn Sie selbst eilig, arrogant, unverständlich oder schnörkelhaft wirken.
Erfolgreich sind dagegen knappe, nützliche bzw. Vertrauen fördernde Eckdaten und Schlüsselwörter in einer knappen, mehrfach verlinkten Liste, stets begleitet von Kontaktdaten und Anfrageformular.

Leistungspräsentation:

Verwenden Sie Perspektivwechsel, wenn Sie Ihre Leistungen skizzieren: „Unsere Mandanten vertrauen auf unsere X, Y und Z.“ (Alle wichtigen Punkte verlinken!) Dadurch vermeiden Sie schriftliche Protzerei sowie zu große Schüchternheit.

Leveraging:

Aus jedem Aufsatz, den Sie für den „Handwerker“ schreiben, aus jeden Vortrag, den Sie bei „Pro Familia“ halten und aus jedem Ihrer Urteilskommentare für das „Biker-Magazin“ können Sie 4 – 5 Blogbeiträge und noch viel mehr Glossarbegriffe generieren. Sie machen also eine aufwändige Arbeit nur einmal und zersplitten diese in viele appetitliche Häppchen.

Linkbuilding

Durch das „Herstellen“ von Linkkontakten entsteht die Online-Reputation. Ein möglichst großes Netz aus Empfehlungen von anderen Webseiten wird durch Suchmaschinen positiv gewertet und beeinflusst das „Ranking“ in der Trefferliste positiv.
Linkkauf, auffälliger Linktausch sowie zu viele Links aus derselben Internetseite werden nachweislich durch Google als „unnatürlich“ abgestraft.

Lokale Begrenzung

Das ist auch für bundesweit akquirierende Boutiquen eine Option, wenn diese einen ursprünglichen regionalen Schwerpunkt aufrechterhalten möchten. Lokal begrenzte Akquisiteure können und müssen bei bezahlter Werbung (AdWords) den geographischen Radius der Anzeige eingrenzen. Standort- oder Anruf – Informationen, die Anzahl der Followers auf Google+, Bilder oder Kundenbewertungen können ebenso enthalten sein.
Beispiel: Die inzwischen bundesweit (mit Webakte) agierenden Fachanwälte für Medizinrecht Beyerlin (www.fachanwaeltemedizinrecht.de) hatten jahrelang eine Allrounderkanzlei in ihrer Region um Ravensburg. Sie halten nun ihre Vertrauensstellung dort mit Hilfe einer AdWords-Kampagne und acht regionalen AdWords Landingpages im Medizinrecht. Besonders viele Mandanten im Patientenrecht kommen nun aus der Region zu ihnen.

Long Tail Abfrage:

Gegenteil von „Short-Head Abfrage“. Beides Begriffe aus der SEO: Long-Tail-Abfrager geben ein zentrales Suchwort zusammen mit Verben und Adjektiven ein. Sie grenzen ihren Bedarf manchmal durch Fragen, Satzteile oder gar durch ganze Sätze ein: „Unverschuldeter Unfall mit Fahrerflucht Schadenersatzforderung Verkehrsrecht Strafrecht Fachanwalt Heilbronn“. ACHTUNG liebe Verkehrsrechtler in Heilbronn! Als erste organische Treffer wirft Google bei genau dieser Anfrage am 23. Januar 2017 Rechtsanwalt Gregor Samimi aus Berlin aus, mit auffallender 4,5 Sterne Bewertung! Bitte nacharbeiten! :-))

Long Tail Marketing:

Präzise Suchanfragen mit einer Frage, einem Halbsatz oder mehreren konkreten Begriffen hintereinander signalisieren, dass der Interessent bereits genauer orientiert ist und nach einer bestimmten Sache sucht.
Wenn Sie Ihre Akquise auf Long-Tail-Sucher zielen, geben Sie viele Synonyme für das Hauptproblem in Ihre Seiten und vor allem in Ihre Überschriften ein, so dass ein fokussierter Sucher Sie findet. Fokussierte Sucher gelten als generell leichter abschlussbereit und viel glücklicher, wenn sie sofort einen Problemlöser finden. Sie sind leicht durch Kompetenzpräsentationen zu überzeugen.
Die in der Short-Head-Suche oft kombiniert eingegebenen Suchbegriffe „Arbeitsrecht Mannheim“ haben die scharfe Konkurrenz von derzeit (Januar 2017) c.a. 449.000 Treffern, die Suchwörter „wie man einen rechtssicheren sozialplan einrichtet kanzlei mannheim“ erzielen „nur“ 906 Treffer. Auch ein Grund, sich in Städten auf das Long-Tail-Marketing zu konzentrieren!

Mandantenbeteiligung:

Sorgen Sie für viele Kommentare und Bewertungen Ihrer Mandanten IN Ihrer Seite und für viele links AUF Ihre Seite. Das wird gewertet als „inhaltlich interessant“ und erhöht die sog. RELEVANZ Kriterien, die wichtig für gutes Ranking sind. Weisen Sie den Mandanten offensiv auf jede Kommentarmöglichkeit hin.

Medien:

Ein Erklär-Video, dessen Titel Keywords bzw. Mandantenformulierungen enthält (Statt „Arbeitsrecht in der Praxis“ ist auch hier viel besser: „Wie Sie mit dem Betriebsrat einen Sozialplan aushandeln“), puscht Sie schnell im Ranking nach oben. Viele Fotos. Google liebt Medien.

Meet the need

(dt.: „Den Bedarf treffen“): Treffen Sie Sprache und Bedarf des Mandanten!Aus der für den Laien unbegreiflichen „Ordnungswidrigkeit wegen Geschwindigkeitsüberschreitung“ wird das „Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens“, Treffen Sie Sprache und Bedarf des Mandanten!
„Kurz, konkret, präzise“, und das aus Mandantensicht! Üben Sie die Nutzenargumentation der anwaltlichen Beratung mit! Beispiele:
1. Der Nutzen der strafrechtlichen Beratung ist für einen Gefängnisinsassen die Freiheit.
2. Der Nutzen der gesellschaftsrechtlichen Beratung ist die Gewinnmaximierung.
3. Der Nutzen der familienrechtlichen Beratung ist das Kindeswohl.
Bauen Sie Ihre Argumentation auf diesen zentralen Wörtern auf!

Newsletter Online:

Gerade Nicht-Mandanten erhalten diese große Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Beachten Sie, dass Sie gegen § UWG 7, Abs. 3 verstoßen, wenn Sie ohne schriftliche Einwilligung mails an Nichtmandanten versenden. Daher ist das schriftliche Kontaktformular mit entsprechender Freigabe hier unausweichlich!
Newsletter langweilen gewöhnlich ihre Leser und werden deshalb nicht angeklickt. Das ist selbstverständlich völlig unabhängig von der inhaltlichen Perfektion des Artikels! Es kann auch an den Überschriften liegen! Der Titel „Arbeitsrecht Teil XIII“ wird gar nicht angeklickt, während das keywordbasierte „Wie Sie den Betriebsrat in Sozialplanverhandlungen einbinden“ beim Sucher heiß begehrt sein wird. Google spielt gerade diesen Titel bei einem Treffer übrigens komplett aus, denn er hat exakt 60 Zeichen incl. Leerzeichen. Ab 61 Zeichen wird er abgeschnitten, und mitten im Text erscheinen grauenvolle Hieroglyphen.

Nutzenargumentation:

Sagen Sie dem Mandanten, was ihm nützen wird und nicht, was Sie alles können! Der Mandant will gewiss nicht lesen, dass Sie „Arbeitsrecht machen“ (das weiß er längst!), sondern dass er mit Ihrer Hilfe „erfolgreich Abfindung verhandeln“ oder „ressourcenschonend einen Sozialplan erstellen“ kann. Aus dem kryptischen „Wir machen Wohnungseigentumsrecht“ wird: Wir bereiten Ihre Eigentümerversammlungen vor oder „Wir prüfen Ihre Teilungserklärungen.“
„Wir sind seit Jahren im Arbeitsrecht tätig“ wird zu „Mittelständische Unternehmer sind seit 13 Jahren unsere Mandanten. Wir begleiten sie durch das Minenfeld der Umstrukturierungen“.
Aus „Wir begleiten Ihre Unternehmensübergabe“ wird: „Wir informieren über typische Gestaltungsmöglichkeiten bei der Neuordnung Ihrer Geschäftsbereiche. Wir klären rechtzeitig alle Steuerfragen und Möglichkeiten der Unternehmensübergabe und gestalten Ihre Sozialpläne“.
Erstellen Sie eine knappe Liste mit dem Nutzen, den Sie konkret bieten.
Dabei verlinken Sie jedes für den Mandanten wichtige Wort („Keyword“) zu einem Glossar, einer Checkliste, einem Video, einem Artikel, einem Buch – oder zu einer Unterseite!

Off-Page-Optimierung

Qualitätswahrnehmung und Online-Reputation einer Webseite werden von außen / durch Maßnahmen von außen gesteigert. Das gelingt durch Backlinks, also durch links aus anderen Webseiten, social media oder Blogs.

Online-Marketing | Grundregeln:

• Je schmaler das Portfolio, desto einfacher das Marketing!
• Je lokaler begrenzt die Akquise, desto breiter das Portfolio.
• Je breiter der Akquiseradius, desto schmaler das Portfolio.

Online-Rechtsberatung

Vielen Probleminhabern, vor allem Privatklientel, kommt die Internet-Rechtsberatung gerade recht: Online-Rechtsberatungen haben auf allen Seiten Vorteile: Sie
–     sind 7 x 24 Stunden pro Woche für den Mandanten da,
–     sichern zunächst Anonymität,
–     sichern ihm ständig verfügbare Informationen,
–     bieten Einblick in die Honorarentwicklung und deren Basis,
–     ermöglichen größte zeitliche und räumliche Flexibilität,
–     bringen ihm die oft sofortige Beantwortung seiner Frage,
–     ersparen ihm gruselige Anrufbeantworter-Texte auf dem Anwaltstelefon,
–     ersparen ihm fachlich vor sich hin murmelnde Rechtsanwälte,
–     sind oft durch SSL-Verbindungen sicherer  als E-Mails oder Papier.

On-page-Optimierung:

Alle Maßnahmen, die Sie (oder Ihr Designer) treffen, die innerhalb Ihrer Seite dazu führen, dass diese durch Suchmaschinen gefunden wird. dazu gehören die Seitentitel und die Seitenbeschreibungen.

Permalink:

Permalinks sind der „Elektronische Personalausweis“ (der „Seitentitel“) jeder Seite und Unterseite. Bei jedem Google Treffer sind Permalinks grün dargestellt. Ihr Inhalt wird dominant von Google eingelesen und ist mit verantwortlich für das „Ranking“ Ihrer Kanzlei.
Schlagen Sie eine beliebige Seite Ihrer eigenen Kanzlei-Webseite auf; den Permalink sehen Sie oben in der Eingabezeile.
Bei www.neuerburg-peters.de in Chemnitz heißt die Seite „Arbeitsrecht“ nicht etwa nur http://neuerburg-peters.de/arbeitsrecht/ sondern nach Mandantenbefragungen so: http://neuerburg-peters.de/fachanwalt-sachsen-chemnitz-arbeitsrecht/.
Der Arbeitsrechtler RA Peters vertritt überwiegend Mittelständler. Die gaben in Befragungen an, zunächst nach „Sachsen“ zu suchen und dann u.U. erst nach „Chemnitz. Alle aber gaben sie an, das Wort „Fachanwalt“ einzugeben und nicht „Anwalt“. Dasselbe war zu beobachten bei Patienten oder Unfallopfern, die einen Anwalt im Medizinrecht suchten.

Platzierung

Alle Maßnahmen der SEO und des SEM (Suchmaschinenmarketing) gelten der Platzierung in den Trefferlisten der Suchmaschinen. Auch in diesen gilt: „Content is king“. Geklickt wird also auf den passenden Inhalt (weiter lesen bei: Seitenbeschreibung!) oder die dominanteste Bewertung, nicht unbedingt auf den ersten Treffer. Selten geschaut wird auf Seite drei.
Umso wichtiger: Möglichst viele spezifizierende Wörter direkt in den sichtbaren Teil der Anzeige packen, um einen Klick zu erreichen. Ein Platz unter den ersten 4 Positionen ist völlig ausreichend.

Presseportale, Online

Ihre Pressemitteilungen werden breitflächig verteilt, schnell im Internet gefunden – und direkt vor die Füße weiterer Multiplikatoren gelegt; das macht die Vorteile von online Presseportalen aus.
Durch relevanten und aktuellen Inhalt zeigen Anwälte online ihre Kompetenzen und gewinnen, oft über den Umweg weiterer Multiplikatoren (Journalisten, Blogger, Influencer), damit schließlich das Vertrauen potenzieller Mandanten.
Durch Expertenwissen, Praxistipps, Fallbeispiele, aktuelle Urteilskommentare  und juristische Einschätzungen schaffen sie es auch, den Content-Hunger von Suchmaschinen zu stillen, d. h. weit vorn in den Google Treffern zu landen.

Presseportale, relevante

Welche Portale sind für – Welche Online-Presseportale sind für meine Zielgruppe relevant?
– Welche Presseportale haben (innerhalb dieser Gruppe) die größte  Reichweite?
– Welche Presseportale erlauben neben Text auch Bilder und Videos? Sind diese mit SEO Text beschriftet?
– Wie sehen die Permalinks der bisherigen Pressemitteilungen aus? („www.presseportal.de/mitteilung/1.2017.KL87960/“ bringt Ihnen rein gar nichts. Hände weg!))
– Hat jede Pressemitteilung ihre eigene Seite? (Reichweite erhöht!)

Presseportale, kostenfreie

Presseportale unterscheiden sich in kostenfreie vs. kostenpflichtige Portale. Wägen Sie ab, ob Ihnen die Mehrleistung der kostenpflichtigen Portale (s.u.) so viel bedeutet, dass Sie investieren. Lassen Sie sich durch unabhängige PR-Berater informieren.
Kostenfreie Presseportale veröffentlichen Ihre Meldung und begünstigen so die Online-Reichweite Ihrer Meldung. SEHR unterschiedliche SEO Aufbereitung der Oressemittelungen führen zu sehr unterschiedlicher Reichweite. Informieren! Unbedingt testen!

Presseportale, kostenpflichtige:

Sie übernehmen darüber hinaus zudem den Versand an einen speziellen Verteiler, den die Portalbetreiber aufbereitet haben. Auch bei kostenfreien Presseportalen können teilweise weitere Leistungen zusätzlich bezahlt werden. Zusatzleistungen umfassen dabei: Versand  über  den  Nachrichtenticker einer  Agentur (bspw.  dpa),  Weiterleitung  per E-Mail an einen Presseverteiler, Einbindung der Pressemitteilung auf weitere Homepages etc. Fragen Sie immer nach! Fordern Sie!

Qualität Landingpage:

Als Begriff aus der Internetwerbung: Der „AdWords Qualitätsfaktor“ legt Mindestgebote fest, unterhalb derer eine Seite gar nicht angezeigt wird. Statt also wahnsinnig viel Geld aufzubringen, um ein Keyword (wieder) ins Rennen zu bringen, erhöhen Sie lieber die Qualität der Anzeige durch Maßnahmen, von denen ich hier nur eine aufzähle:
Bringen Sie auf die Landingpage exakt dasselbe Versprechen, dasselbe Produkt, dieselbe Vortragsreihe oder denselben Aufsatz wie in der Anzeige beworben wird. Das ist dies ein Qualitätssignal.

Qualität Texte:

Ihre Seiten, Blog– und Glossartexte sollen besonders am Anfang und Ende relevante Mandanten-Keywords und deren Synonyme, typische Verben und erklärende Adjektive enthalten, auch in den Überschriften, Seitenbeschreibungen und Permalinks.
Keine Keyword-Überschwemmung! In Ihren Texten sollten Keywörter und deren Synonyme unterstrichen (noch besser: verlinkt zu erklärenden Unterseiten oder zu Blog und Glossar) oder fettgedruckt sein. Einfachste Sprache und kurze Sätze sind Pflicht!

Ranking:

Ob die Webseite direkt nach den AdWords-Anzeien, direkt nach den Multiplikatoren-Anzeigen (wie z.B. „Anwalt.de“, die normalerweise nach den bezahlten Treffern landen, weil sie eine Super-SEO haben), ob sie auf Platz 3 oder gar nicht auf der ersten Seite auftaucht, entscheidet ein komplexes System von Google-Algorithmen abhängig von Ihrem Suchwort. Google platziert genau entsprechend Ihrem Suchbegriff das inhaltlich passende Angebot.

Rechtsberatungsportal

Zahlreiche Online-Rechtsberatungsportalen konkurrieren inzwischen auf dem Markt.„Als Ergänzung zum persönlichen Beratungsgespräch kann eine Online-Beratung  durchaus Vorteile haben“,125 ein Service „rund  um die Uhr“, Festpreis um 50,– Euro für eine Erstberatung und oft ausführliche Antworten  machen aus Mandantensicht die Portale attraktiv.
Auf manchen Portalen wie
–     www.frag-einen-anwalt.de,
–     www.answer24.de und
–     www.justanswer.de
bestimmen die Mandanten den  Preis, den sie für eine Antwort bereit sind zu zahlen. Wer zu diesem Preis antworten möchte, antwortet.
In einigen Portalen ist die Anzahl zufriedener Mandanten neben dem Bild des Anwalts verzeichnet, teilweise über 10.000 Bewertungen finden sich dafür.
User erhalten Geld zurückerstattet, falls Sie unzufrieden sind, und der Anwalt erhält ein öffentliches Feedback über die Wirkung Ihrer Leistung auf den Anfrager.

Redirection

Nach einem  Relaunch werden nach Abschalten der alten Seite noch Treffer der alten Unterseiten in Google gefunden, ohne dass diese auf die neuen Seiten weiterleiten (fehlendes redirection). Man landet also im Nirwana. Der 404-Fehler wird nach Klick auf den Treffer angezeigt. Er kann und muss durch das sog. Redirection-Plug-In direkt vor dem Start der neuen Seite behoben werden. Der Permalink der alten Seite wird dazu in die erste Zeile, der Permalink der neuen, inhaltlich entsprechenden Seite in die zweite Zeile eingetragen.
Bitte beachten Sie: Nach einem  Redirection  dürfen  Sie die betroffenen Permalinks der neuen Seite nicht mehr verändern, da sonst erneut das Nirwana auftaucht.

Referenzen

Animieren Sie Ihre Mandanten, Ihnen die öffentliche Erwähnung dieses Mandates zu erlauben. der zufriedene Mandant gibt diese Erlaubnis gelegentlich. Wenn Sie ohnehin in der Presse mit diesem Mandanten genannt wurden, dürfen Sie diesen Mandanten öffentlich als Ihren benennen. Interessant: Analoge Referenzen werden dadurch vernichtet, dass der Anwalt sich im Netz unauffindbar macht!

Reputation, online

Aus Mandantensicht ist der anwaltliche Ruf im Internet entscheidend für die Anwaltswahl, besonders wenn der Mandant selbst keinen Anwalt  kennt oder keinen genannt bekam durch Vertrauenspersonen.
Ihre Online-Reputation stützt oder stürzt Ihre „live“-Reputation; im  Idealfall sind beide Auftritte kongruent, vermitteln also dieselben Werte: Verlässlichkeit, Punktgenauigkeit, Verständlichkeit, Servicebereitschaft. Sobald einer Ihrer Werte im Internet torpediert wird, auch durch Kleinigkeiten, bekommt auch Ihr „live“-Image Risse.
Das ist unnötig und teuer: Wie lange dauert es, bis Ihre Telefonnummer oder Ihre E-Mail Adresse gefunden sind? Googeln Sie sich selbst – ohne Nachnamen und Stadt – und zählen Sie die Google-Seiten, bis Sie sich endlich sehen! Sie sehen sich gar nicht? So geht es Ihren Interessenten auch! Und weg sind sie!
Reputation online verstärkt Reputation offline – und umgekehrt.
Einige Anwälte  beschädigen ihren  Ruf, den sie sich analog gebildet haben (durch Direktkontakte), indem sie ihn digital gleich wieder verscherbeln (nicht auffindbar im Internet).
Andere  Anwälte  beschädigen ihren Ruf, den sie sich digital gebildet haben (durch eine Klasse Webseite, gute Sichtbarkeit im Netz), indem sie ihn analog gleich wieder verscherbeln (katastrophale Live-Begegnungen mit Kanzlei und Anwalt).

Reputationsverlust

Wissen Sie,  welche Informationen im Internet über Ihre Kanzlei gefunden werden? Ob diese veraltet, falsch oder rufschädigend sind? Welchen  ersten  Eindruck hinterlassen Sie online bei Mandanten, Geschäftspartnern und Stellensuchenden?
Googeln Sie sich selbst und zählen Sie, wie viele veraltete Angaben über Ihren früheren Kanzleinamen, über Ihre Telefonnummern, Adressen und Rechts- gebiete Sie finden.
„Google Suggest“, auch genannt: „Google-Auto-Complete„, vervollständigt Ihre Eingabewörter unterhalb der Eingabezeile automatisch. Überprüfen Sie, ob dort negative Inhalte über Sie und Ihre Kanzlei auftauchen. Das ist gefährlich.
Denn ein Sucher klickt normalerweise den „negativen autocomplete“ eher als die positiven Nennungen an – und verfestigt dadurch diese Begriffe weiter! Sofort tätig werden!
Beauftragen Sie einen internetaffinen Jura-Studenten oder eine erfahrene Agentur mit der Löschung dieser Daten!

Responsiveness

Viele Anwalts-Webseiten sind  immer  noch  nicht  „responsive“ (kaum  lesbar  auf iPad oder iPhone) und schließen daher die Hälfte aller Internetnutzer tendenziell aus.  Wenn sich dagegen auf mobilen Endgeräten jede Ihrer Seiten, Bilder, Überschriften, Texte und Menüs freiwillig  untereinander arrangieren, so dass kein Inhalt „über den Rand“ verloren geht, ist die Seite für Endgeräte optimiert.
In WordPress ist das schnell geschehen durch einfaches Ankreuzen.
Andere Systeme  sind  komplizierter. Je älter  die  Technik  Ihrer  Seite,  desto  mehr  Geld kostet es, sie auf diese – nicht wirklich „neuen“ – Anforderungen einzustellen.
Sie wissen nicht, ob Ihre Seite für mobile Endgeräte optimiert ist? Einen kostenlosen Schnelltest können Sie hier machen.

Seitenbeschreibung:

Teil der „On-Page-Optimierung„: 170 Zeichen Leerzeichen können Sie unten in wordpress-Seiten selbst eintragen, um das Wesentliche einer Seite bei einem Google Treffer vor Öffnung der Seite lesbar zu machen. Seitenbeschreibungen sind bei einem Google Treffer in schwarz dargestellt. Diese Seitenbeschreibung soll genau 170 oder weniger Zeichen incl. Leerzeichen enthalten, damit beim Google Treffer keine Hieroglyphen entstehen.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

S.E.O. bezeichnet „Search Engine Optimization“, also die Optimierung Ihrer Kanzleiwebseite mit dem Ziel, dass sie durch unbekannte Sucher in der Online-Suche locker gefunden wird.
Auch Suchmaschinen brauchen zufriedene Kunden und perfekte Suchergebnisse. So einfach erklärt es sich, dass solche Kanzleiwebseiten belohnt werden, die ihren Mandanten nachhaltige Inhalte bieten.

Aufsatz: Acht Denkanstöße zur Suchmaschinenoptimierung in Kanzleiwebseiten

SEO-Texte:

Wer Ihre Leistung sucht, muss Ihre Webseite finden. In der ersten und letzten Zeile finden sich die Haupt-Keywords, die auch im Permalink stehen.

SERP-Return-Rate:

Keiner weiß, wie weit die Absprungrate als Rankingfaktor bei Google gilt. Die so genannte „SERP-Return-Rate“ wird dagegen als entscheidendes Kriterium vermutet:
Wenn viele Besucher eine soeben erst aufgesuchte Webseite, die in den SERPs weit oben angeführt ist, wieder verlassen, um wegen einer erneuten Suche zu den Suchergebnissen zurückzukehren, kann diese Seite die Besucher nicht zufrieden gestellt haben.
Das bestraft Google offensichtlich durch eine Rückstufung.

Server

Ihr Server sollte  in dem  Land  stehen, in dem  die meisten  Besucher  Ihre  Seite klicken. Der Server sollte schnell sein und eine kurzschrittige automatische Datensicherung (einmal am Tag) vorhalten. Sie sollten  eine  solche  auch  händisch  vornehmen können, besonders nachdem Sie eine ganze Nacht lang Aufsätze eingestellt haben.

Short Head Anfrage:

Begriff aus der SEO und Gegenteil von „Long-Tail-Abfrage“. Die sog. Short-Head-Abfrage sucht nach einem bis drei Wörtern meist in Kombination von Substantiven wie Beruf, Rechtsgebiet, Ort.
Sie ist – vor allem in größeren Städten – stark umkämpft und schwer zu „ranken“. Wenn Sie Ihre Webseite nur auf diese Keywords optimieren, kommen Sie – falls überhaupt – nur unter großen Schwierigkeiten und vermutlich nur unter kostspieliger Hilfe von Google AdWords in Google jemals auf Seite eins.

Short Head Marketing:

Probleminhaber, die lediglich mit zwei oder drei Substantiven suchen, sind oft noch in der Orientierungsphase, wissen nicht genau, nach was sie suchen sollen, um ihr Problem zu lösen. Sie erhoffen sich ggfs. – oder nehmen unbewusst in Kauf -, etwa bei Verbänden oder Vereinen auch an kostenlose Rechtstipps zu kommen. Sie gelten als noch nicht konkret beratungsbedürftig oder -willig und als noch nicht entschieden. Sie sind eher schwer zu überzeugen. Tipp für Kanzleien in Großstädten (Prozessfächer): Long-Tail-Marketing anpeilen!

Startseite:

Ihre Startseite ist sexy, informativ und sehr leicht zu navigieren. Nichts muss der Sucher suchen (sic!). Probleminhaber (lies: „zukünftige Mandanten“) sind wegen ihrer Lage ungeduldig und oft frustriert. Sie brauchen in wenigen Sekunden auf der Sach- und auf der Beziehungsebene sofortige Information über alles, was ihnen nützt:

Fachinformationen („Was schaffe ich durch die?“)
Vertrauen („Begreifen die meine Situation?“)

Startseite von „Beyerlin Rechtsanwälte“, Ravensburg

Spam-Schutz

Sog. „Bots“ schalten sich mit Spammails ein, wo immer Sie ein Anfrageformular oder eine e-mail Adresse in Klarschrift verwenden. Richten Sie daher in Ihrer Webseite ein Plug-In ein, das Ihre Kontakt- und Kommentarformulare mit einem Spamschutz versieht („Captscha“). Meistens muss man dann Additionsaufgaben lösen, bevor man eine Anfrage absenden darf.
Mir ist derzeit unbekannt, wie Sie sich vor Spam schützen bei Verwendung Ihrer Kontakt-e-mail-Adresse in Ihrer Webseite.
Wenden Sie sich mit der Frage an Spezialisten.
Mein Rat derzeit: Entscheiden Sie nach Priorität. Wenn es Ihnen wichtig ist, dass der neue Besucher Ihre e-mail Adresse erfährt, nehmen Sie Spam-Mails in Kauf. Die Alternative kann m.E. nicht sein, die e-mail Adresse überall in Ihrer Seite zu verschweigen.
Auch der SPAM Schutz Ihrer E-Mail Server darf nicht zu scharf eingestellt sein; achten Sie besonders bei „Gateway“-Servern darauf, Ihre Hauptkunden und -lieferanten in die sog. Whitelist einzutragen, da sonst Mails dieser Mandanten ungewollt durch Ihren eigenen Spamschutz abgewiesen werden könnten.

Suchbegriffe | Prozessfächer

Bei Prozessfächern wie Mietrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Strafrecht, Familienrecht, Erbrecht oder Sozialrecht kommt wegen der natürlichen lokalen Begrenzung auf Gerichtsbezirke in der Regel der Wohnort des Mandanten (bzw. der nächstgrößere Ort) als Suchbegriff hinzu.

Synonyme:

Google honoriert heute nachweislich die semantische Flexibilität einer Seite und bringt (bzw. zwingt) Sie dadurch zur Arbeit mit vielen Synonymen und verwandten Wörtern sowie typischen Begriffskombinationen mit Verben und Adjektiven, die das Hauptkeyword umgeben.

Trefferliste:

Bei jeder Google Suchmaschinen-Anfrage wirft die Suchmaschine Treffer aus. Auf der begehrten ersten Treffer-Seite befinden sich oben maximal vier und unter den organischen (= nicht bezahlten) Treffern in der Regel weitere zwei oder drei bezahlte Treffer.
Ihre Platzierung in der ersten Google Seite (nach Eingabe relevanter Suchwörter durch Ihre Zielmandanten) entscheidet darüber, ob Sie über Ihre Kanzlei-Webseite neue Mandanten akquirieren werden oder nicht.

Über uns

Dies ist der Ort der Selbstdarstellung. Oft genug ausgesprochen peinlich weisen Anwälte auf ihren „Realschulabschluss 1987“ hin. Ihre Selbstdarstellung muss dem Leser dienen! Sie kann kurz ausfallen, darf Lustiges enthalten, Fotos, Telefonnummer und E-Mail Adresse der persönlichen Mitarbeiter und der Anwälte enthalten.
Zusätzlich machen sich persönliche Leitsprüche, Arbeitsmotti und  Äußerungen zur Persönlichkeit der Akteure – besonders in den Prozessfächern – sehr gut.
Die Rolle der Assistenz wird dort erklärt; sie erledigt alles Organisatorische. Paralegals erläutern dort ausführlich ihre inhaltlichen Aufgaben, z. B. im Patent- oder Insolvenzrecht.
Die telefonische Durchwahl zur Assistenz muss suggerieren, dass der Anwalt immer erreichbar ist, besonders wenn er abwesend ist! Die Überschriften müssen sexy und suchmaschinenoptimiert sein: „Ihre Fachanwälte für Medizinrecht und Arzthaftung in Bad Gandersheim – seit 19 Jahren auf Patientenseite!“

Visibility

Sichtbar sein im Netz: Das ist Voraussetzung für die Ausweitung Ihrer Online-Reputation. Ganz besonders dann, wenn Sie sich gegen Sichtbarkeit im Netz bewusst oder unbewusst „wehren“. Denn der Mandant SUCHT Sie dort auf jeden Fall, sogar wenn er Sie kennt….
Suchmaschinen lieben die stets aktualisierten Inhalte von Webseiten und Presseportalen und ranken beide weit vorn.
Um zu entscheiden, ob z.B. ein  Presseportal tatsächlich geeignet ist, Ihre Sichtbarkeit im Netz (Visibility) zu erhöhen, machen Sie diesen Test: Achten Sie darauf, ob andere Pressemitteilungen beliebigen Inhalts in Ihren präferierten Presseportalen gefunden werden.
Testen Sie unbedingt auch, wie viele Mitbewerber bei Eingabe derselben Suchwörter VOR Ihnen – oder NACH Ihnen mit auffallenden Bewertungen – gefunden werden.
Beide sind erfolgreiche Mitbewerber um „Ihre“ interessanten Erstkontakte!

Zieldefinition:

Wer genau ist Ihr zukünftiger Mandant? Ist er im Internet aktiv? Welche Suchwörter und Wortkombinationen gibt er ein, um Ihre Leistung zu finden, ohne Sie zu kennen? Die Antworten darauf müssen Sie präzise wissen, bevor Sie überhaupt an eine Kampagne denken, geschweige denn: eine zu bezahlen!
Definieren Sie also möglichst konkret: Meine Mandanten sind Privatpersonen im Umkreis von 80 km um meine Kanzlei mit Rechtsproblemen im Verkehrs- und Strafrecht.
Beschränken Sie sich dabei auf Rechtsgebiete, die Sie mögen (!), in denen Sie publiziert haben, gut oder bereits bekannt sind, einen Fachanwaltstitel haben oder anstreben – und in denen Ihr Kanzlei-Kollege gut ist.
Delegieren Sie Anfragen in allen weiteren Prozessfächern an einen Kollegen, der dasselbe wie Sie – in den anderen Fächern – anstrebt und der verkehrs- und strafrechtliche Anfragen im Gegenzug an Sie abgibt!

Zwischenüberschriften:

Bei längeren Seiteninhalten lohnen sich Zwischen- überschriften, die wortgleich wie die Long-Tail-Suche sind, etwa: „Drei Tipps für rechtssichere Verhandlungen des Sozialplans“. Untersuchen Sie im Quelltext, ob diese Zwischenüberschriften tatsächlich mit „h2“ gekennzeichnet sind. Nur dann liest Google sie dominanter als den Volltext.

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