Qualitätserwartungen von Mandanten und Anwalt sind entgegengesetzt

Qualitätserwartungen von Mandanten und Anwalt sind entgegengesetzt

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Qualitätserwartungen sind entgegengesetzt: Mandanten brauchen Kommunikation und Empathie. Anwälte bieten Haftungsausschluss und Rechtssicherheit. Kann das gut gehen?

Qualitätserwartungen von Anwalt und Mandant sind entgegengesetzt.

Mandanten können die Qualität anwaltlicher Arbeit nicht in „der Sache“ beurteilen und schauen auf kommunikative Details der Mandatsbearbeitung. Anwälte leider umgekehrt.
Mandanten brauchen Verständnis und konkrete Tipps von Beratern, die furchtlos, kenntnisreich und empathisch daher kommen. Anwälte dagegen möchten ihre Qualität keinesfalls losgelöst von ihren Rechtskenntnissen definieren. Sie optimieren daher vor allem ihre juristischen Vorträge und ihre Fachkenntnisse.
Die beiden Qualitätserwartungen werden sich genau so sicher begegnen wie Rhein und Weser.

Basis-Informationen Kanzleimarketing:

Aufsatz Marktpositionierung I
Aufsatz: Marktpositionierung II
Aufsatz: Kanzleikultur
Aufsatz: Kanzleimarketing
Aufsatz: Kanzleiwebseite
Aufsatz: Legal Tech
Aufsatz: beauty contest
Aufsatz: Honorarinformation
Aufsatz: Mandantenbefragung
Aufsatz: Mandantengespräch
Aufsatz: Mandantengespräch: Todsünden
Aufsatz: Schwierige Mandanten

1. Gebot: Mandanten verlangen Qualität!

Mandanten haben ihre eigene Vorstellung von “Qualität”. Kommunikative Details in der Mandatsbearbeitung führen zu Zufriedenheit oder zu Unzufriedenheit. Ergebnisse anwaltlichen Handelns sind interessant; der Weg dorthin nicht(!).
Ein Laie kann Rechtswege nicht beurteilen. Hilfe ist interessant; ob sie allerdings objektiv oder langfristig wirksam ist, rückt anfangs eher in den Hintergrund.
Als Hilfe wird verstanden, wenn Hilfe spürbar ist. Das ist beim Zuhören und Fragenstellen der Fall!

2. Gebot: Qualität liefern heißt: Bedarf erkennen und decken

Akquisestarke Anwälte liefern, was der Mandant braucht und nicht das, was zufällig gerade im Anwaltskopf vorhanden ist. Sie wirken empathisch, führen Bewertungssysteme ein, kümmern sich um regelmäßiges feed-back und erfragen Wünsche, um sie zu erfüllen.
Sie erhöhen im Kundenkontakt äußerst effizient ihre „gefühlte Qualität“, optimieren spürbar die Details in der Mandatsabwicklung  und setzen ihre fachlichen Kompetenzen nur noch nach Nachfrage ein.
Zuhören und Empathie werden zu Königsdisziplinen, Verlässlichkeit zu einem hohen Wert und Transparenz zu einer alltäglichen Selbstverständlichkeit.

3. Gebot: Eine Weiterempfehlung ersetzt fünf neue Kontakte!

Mandanten tratschen nur das weiter, was ihnen gefällt. Weiterempfehlungen sind völlig kostenfrei, extrem energiesparend und entfalten nachhaltige Marketingeffekte, da ein anderer als der Anwalt selbst die Vorzüge einer Kanzlei darstellt.
Das Ergebnis von Weiterempfehlungen sind „Referenzkunden“: Jeder Mandant, der seine eigenen positiven Erfahrungen mit seinem Anwalt an einen zukünftigen Mandanten weiter gibt, „vererbt“ sein Vertrauensverhältnis gleich mit.
Referenzkunden sind wegen dieses exklusiven Vertrauensvorschusses besonders leicht zu führen.

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