Reputation

„Es braucht zwanzig Jahre, eine Reputation aufzubauen und fünf Minuten, sie zu zerstören.“ (Warren Buffet)

Lesen Sie hier den kompletten Aufsatz: Reputation der Anwaltskanzlei und des Anwalts – Wie Sie beides steigern!

Was ist Reputation?

Von nichts kommt nichts. Der „gute Ruf“ eines Anwalts ist hart erarbeitet, viel gerühmt und nicht messbar. Der „gute Ruf“ ist der am häufigsten von Mandanten jeglicher Couleur benannte Grund für den Erstauftrag an einen Anwalt.
„70% der Werte einer Organisation sind immateriell (!) und verdanken sich der Reputation“ und nach aktuellen Forschungen hängen über 22 Prozent des Umsatzes von zehn untersuchten DAX-Unternehmen von deren Reputation ab.
Dieser Prozentsatz wird in Anwaltskanzleien vermutlich höher liegen, denn: Wo immer eine Leistung oder ein Produkt unzureichend bewertet werden kann, ist Reputation besonders wichtig. Das nicht anfassbare und hoch erklärungsbedürftige Produkt eines Anwalts gehört dazu.
Der Aufbau einer hohen Reputation benötigt Zeit, Geduld und eine vielfache Wiederholung derselben Maßnahmen. Schnellschüsse, kurzfristige Erfolge und Einmalauftritte sind ungeeignet, im „kollektiven Gedächtnis“ relevanter Bevölkerungsgruppen den Eindruck von Reputation entstehen zu lassen.
Folge und Sinn des „guten Rufs“ ist die Weiterempfehlung.
Damit relevante Marktsegmente positive Reputationssignale empfangen, „speichern“ und weiter geben können, müssen diese „stetig gesendet werden, konsistent und widerspruchsfrei sein und … möglichst alle in die gleiche positive Richtung weisen“.