Zeitmanagment

Herkömmliches Zeitmanagement ist für Kanzleien ungeeignet.

Lesen Sie hier den kompletten Aufsatz „Zeitmanagement in der Anwaltskanzlei -So klappt das!“. Besonders Anwälte verlieren die mühsam ausgefüllten „Zeitpläne“ zwischen ihren Akten! Hier kommt deshalb eine ganz neue Sicht auf ein ganz altes Problem.!

Zeit ist subjektiv!

Obwohl Zeit objektiv messbar ist – jeder hat bekanntlich 24 Stunden pro Tag -, ist sie nicht objektiv erfahrbar. Drei Beispiele:

1. Ein Anwalt kommt selten mit seiner Zeit aus, außer wenn er verliebt ist. In dieser Zeit frischer Extase telefoniert er 1,5 Sunden netto täglich mit seiner neuen Liebe und stellt fest: Er schafft plötzlich seine gesamte Arbeit – trotz der „fehlenden“ (!) Stunden.

2. „Wie in Zeitlupe“ kommt die Zeit einem gelangweilten Kino-, Seminar- oder Partybesucher vor. Zeit vergeht dagegen „wie im Flug“, wenn sie spannend, innovativ und bereichernd ausgefüllt ist.

3. Für das Gefühl mentaler und körperlicher Fitness ist es gerade NICHT entscheidend, wie viele Stunden jemand schläft, sondern was er in der wachen Zeit statt dessen tat.

Das klassische Zeitmanagement verbreitet pure Ideologie! 

Es verführt Anwälte und andere willige Jünger zu der Ansicht, man müsse genau 1440 Minuten pro Tag – jeden Tag! – effizient ausnutzen, um Image, Geld, Siege, Ruhe (sic!), Rentenbeiträge etc. anzuhäufen.
Es lehrt sie, wie sie
• „Zeitpuffer“ freihalten,
• „Zeitplanbücher“ ausfüllen
• Aufgaben „effizient“ erledigen
• „Störungen“ im Ablauf minimieren
• „persönliche Leistungskurven“ berücksichtigen
• „Tages- und Wochenpläne“ erstellen.

Wenn da nur nicht diese fiesen Störer wären! Immer kommt was dazwischen!