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Kanzleiführung: Der Mythos von der „flachen Hierarchie“

Die legendäre Hierarchiefurcht von Anwälten ist verantwortlich für Stagnation und Misserfolge ihrer Kanzleien.
Endlose, folgenlose Debatten unter Gleichrangigen, Orientierungslosigkeit unter den Mitarbeitern – und ganz viel böses Blut.

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Führung ist für viele Anwälte keine A-Aufgabe

Partner in größeren und Namensgeber bzw. Entscheider in kleineren Kanzleien haben Marketing nicht als A-Aufgabe auf dem Schirm.
Wo mehr als ein Partner in einer großen Sozietät (ab c.a. 10 Partnern) für das Marketing der Kanzlei und dessen Budget verantwortlich ist, blockieren sich Entscheider gegenseitig!

Suchen Sie jetzt Ihr Stichwort:

Funktionierende „flache Hierarchien“ durch starke Hierarchien einsetzen!

I. So genannte „flache Hierarchien“ verdecken die Unfähigkeit und die Unwilligkeit zu führen

Flache Hierarchien einzuführen, die auch in Dauerteams funktionieren können (nicht nur in Projektteams), das erfordert glasklare Hierarchien und ein starkes, detailreiches Kanzleiziel, um sie mit Leben zu füllen.
Bis es so weit ist, fürchten Anwälte Hierarchien wegen fehlender Erfahrungen in der Chefrolle.
Sie glauben, dass sich ein Anwalt nicht „über einen anderen erheben“ darf.

Aus reiner Hierarchiefurcht

  • reden solche Anwälte gern von „flachen Hierarchien“. Sie beachten dabei nicht: Echte „flache Hierarchien“ tatsächlich einzuführen, setzt sowohl eine starke, gelebte Hierarchie als auch eine nachhaltige Ergebniskontrolle voraus.
  • setzen solche Anwälte für alles „Ausschüsse“ ein. Wo unausgesprochene Angst das Kanzleiziel deutlich überstahlt, sind nicht einmal diese entscheidungsbefugt.
  • stellen solche Anwälte eigenes Marketingpersonal ein. Dieses unterstützen sie dann nicht oder nur unzureichend.
  • vermeiden solche Anwälte eine offensive Fehlerpolitik: Das autoritäre „Wer Fehler macht, kommt an den Pranger“ muss dringend ersetzt werden durch: „Wir lieben Fehler und tolerieren nicht deren Wiederholung!“
  • vermeiden solche Anwälte das Einrichten eines (jährlichen oder projektbezogenen) Marketingbudgets mit begleitenden präzisen, quantifizierten und spezifizierten Zielvorgaben
  • vernachlässigen solche Anwälte die interne Dokumentation aller Außenkontakte zu (zukünftigen) Mandanten. Daher bleibt Akquise stets eine Momentaufnahme ohne Bezug zum gemeinsam beschlossenen Ziel.
  • verweigern solche Anwälte, ihr Verhalten nach innen und außen zu vereinheitlichen. Dabei bemühen sie den – für alle anderen – peinlichen Vorwand, dringend ihre „Persönlichkeit schützen“ zu müssen.

Bleib Du Du! 🙂
OK. Wird gemacht.
Denn jeder Mensch kann sein Verhalten sofort und nachhaltig modifizieren, sobald er das ernsthaft will. Die Persönlichkeit bleibt dabei vollständig unangetastet.

II. So genannte „flache Hierarchien“ verdecken die Unwilligkeit zu führen

In Anwaltskanzleien sind „flache Hierarchien“ dagegen eine Ausrede, um NICHT führen zu müssen. Sie

• verhindern Entscheidungen
• ruinieren jedes Zeitmanagement
• vergrößern das Misstrauen untereinander
• gefährden Arbeitsplätze
• begünstigen Krankenstand und Fluktuation
• führen zu verdecktem Machtgerangel
• ermöglichen intrigante Szenarien (z.B. „Zickenkrieg“)
• verursachen intern Neid auf Umsätze

Training optimiert
Kanzleimarketing und Online-Strategien der Kanzlei

Beide steigern allerdings Umsatz und Reputation nur, wenn Kanzleiziel und Kanzleistrategie die gemeinsame Richtung vorgeben.

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2400 Euro + MWSt. / Tag + Reise + Übernachtung. Sonderpreise für dazu gebuchte Kanzleivorträge am Vorabend.

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Johanna Busmann, Hamburg
30 Jahre Anwaltstraining, Strategieberatung und Kanzleicoaching

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