Online-Akquise: Wann Anwälte durch AdWords viel Geld verlieren

Online-Akquise: Wann Anwälte durch AdWords viel Geld verlieren

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Online-Akquise-AdWords ist ein festes Trio. AdWords ist unbestritten der große Helfer – oder der ganz große Geldvernichter. Sie entscheiden selbst. Das “Alles-Ist-Ganz-Einfach-Mantra” von Google jedenfalls führt zur Selbst-Überschätzung der User.

Wann Anwälte durch AdWords viel Geld verlieren

VORSICHT! AdWords ist nicht so einfach, wie es klingt! Die dringend notwendige Vollbremsung identifiziert 10 Lieblingsfehler von Anwälten (s.u.).

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Finden Sie in diesen Aufsätzen Wege zum Umgang mit Legal Tech, mit Monitoring, mit dem klugen Umgang mit online-Bewertungen, mit SEO, mit Online-Portalen und Ihrer Kanzlei-Webseite:

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© Johanna Busmann

Anwenderfehler

Self-made-online-Werber fallen gern auf Google’s „Es-ist-alles-ganz-einfach-Mantra“ herein. Sie praktizieren allein durch Anwenderfehler bisweilen eine hemmungs- und nutznutzlose Geldverschwendung, nehmen entgangene Mandantenkontakte in Kauf, vergeuden sehenden Auges Kanzlei-Ressourcen und bewachen ihre Google-Anzeige nicht ausreichend.

Preiserhöhung

Google selbst erhöhte 2014 die Preise, ganz besonders für Rechtsanwälte: „In den USA kostet eine Werbeanzeige für die Begriffe „Attorney“ und „Lawyer“ in Google zwischen 42 $ und 47 $ pro Klick und gehört damit zu den teuersten Keyword-Werbeanzeigen überhaupt. Auch in Deutschland liegen die Kosten für Begriffe wie zum Beispiel „Anwalt für Arbeitsrecht“ bei rund 33 € pro Klick. Ein Klick auf eine Kanzlei-Website bringt aber noch lange keinen neuen Mandanten.“

10 Lieblingsfehler bei Einrichtung und Anwendung von AdWords:

Anwender brauchen von vornherein viel „Arbeit, Erfahrung, logisches Denken und Spaß an Auswertungen von Statistiken, um mit AdWords wirklich Erfolg zu haben“.
Und meistens brauchen Sie Profis, die den ganzen Tag nichts anderes tun als Anwalts-Kampagnen einzurichten. Die Hauptfehler sind:

• Budget nicht geplant
Setzen Sie Ihr Budget nicht am Anfang hoch, um zu sehen, „ob es gut geht“. Im Gegenteil: Klein anfangen und langsam wachsen lassen.

• Zielregion nicht definiert
Google-Anzeigen sind deutschlandweit voreingestellt. Eingrenzen, sonst Kostenfalle.

• Werbenetzwerke nicht eingeschränkt
Diverse „Werbenetzwerke“ zeigen Ihre Anzeige. Das kostet viel Geld, denn Sucher klicken auf Ihre Anzeige, die mit Ihrem Produkt nichts zu tun haben. Schränken Sie sie ein und erstellen Sie „getrennte Anzeigengruppen“.

• Ziel nicht definiert
Wer soll ganz konkret durch Ihre Anzeige auf Ihre Webseite kommen? Eine Zieldefinition ist hier ebenso unverzichtbar wie im echten Leben!

• Keywords zu allgemein
Verwenden Sie Keywords + Wortgruppen + verwandte Wörter + Synonyme, die Ihr angepeilter potenzieller Mandant kennt und eingibt. Satt Arbeitsrecht also: Arbeitsrecht für Unternehmer, Kündigungsschutzklagen, Sozialplan verhandeln

• Anzeigengruppen zu groß
2000 voreingestellte Anzeigengruppen helfen bei der Eingrenzung der Anzeigen-Nutzer.
Suchen Sie die aus, die Ihre angepeilte Mandantschaft abbildet!

• Keyword Optionen fehlen
Sie können und müssen einstellen, ob das Keyword genau passen, weitgehend passen oder zu bestimmten Wortgruppen passen soll. Sonst zahlen Sie unnötig für Klicks von Personen, die lediglich ein allgemeines Interesse an „Arbeitsrecht“ haben

• CPC („cost per click“) zu allgemein: Unterschiedliche Keywords bringen unterschiedliche Ergebnisse, daher regulieren Sie, wieviel ein Klick auf welches Keyword kosten darf.

• Conversiontracking fehlt
Sie haben viel mehr Besucher Ihrer Webseite, nicht aber mehr Anfragen? Die Umwandlungsrate („conversion rate“) verzeichnet, wie viele Besucher einer Website zu realen Anfragern werden. Die Umwandlungsrate wird berechnet wie folgt: Anzahl der Besucher geteilt durch die Anzahl der tatsächlichen Anfragen.
Je näher die Anzahl der Klicks auf Ihr Angebot an der Anzahl der tatsächlich daraus resultierenden Anfragen ist, desto günstiger ist also Ihre Umwandlungsrate – und desto weniger zahlen Sie für eine Anfrage.
Um das Gegenteil (viele Klicks und keine Anfragen) ausschließen und vor allem, um relevante Maßnahmen an der richtigen Stelle einleiten zu können, ist ein Conversiontracking unverzichtbar.

• Google Adwords als Selbstläufer betrachtet
„Ich gebe im Monat Betrag xy aus und dafür habe ich einen Umsatz von xy“. Das klingt super, leitet aber eine Gefährdung Ihrer Ergebnisse ein, falls Sie nicht ständig überwachen (lassen), wo Sie was optimieren können. Erst dadurch sparen Sie richtig Geld.

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